Lesermail zum Artikel „Gemeinde will Prozesskosten zurück“

Alles rennet, rettet, flüchtet oder „Vom Davonschwimmen der Felle“

„Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube“, schrieb Johann Wolfgang von Goethe in „Faust, Tragödie erster Teil“.

Es ist endlich Zeit, auch in die „Echinger Tragödie“ Licht und vor allem Recht und Wiedergutmachung zu bringen. Gerne wollen wir Herrn Eckert glauben, dass er nun wirklich, wenn auch vermeidbar viel zu spät, in den Prozess der Aufklärung eintritt. Er hat wohl begriffen, dass weitere Vertuschungsversuche angesichts der zahlreichen Wichtigtuer, Schreibwerkstätten und besorgten Bürger nutzlos sind und das Pferd, was er und andere über Jahre geritten haben, mausetot ist. Weiteres Reiten eines Pferdekadavers würde, wenn nicht schon geschehen, sein eigenes politisches Ansehen schädigen und die politische Karriere in Berlin könnte dann durchaus kurz sein.

Flucht nach vorn ist daher die Devise, welcher er nunmehr nachzugehen scheint. Wir wünschen ihm dabei durchaus Glück, merken aber an, dass zur Aufklärungen der Causa Thaler selbstverständlich auch die Wiedergutmachung des Schadens in der Immobilienaffäre gehört, durch welche der Gemeinde ein mittlerer sechsstelliger Betrag entzogen wurde. Entgegen der Vorstellungen von Herrn Thaler und Teilen der „Bunten“ ist dieser schäbige Vorgang keineswegs eine „Privatsache“.

Die Belastung der Gemeinderechtsschutzversicherung mit den Kosten der Rauferei am Baggersee ist angesichts des Gerichtsurteils und dem Faktum, dass sich dieser Vorfall nicht auf direktem Nachhauseweg zugetragen hat, nicht gerechtfertigt, ein Versuch, dies zu tun, unter Umständen sogar strafbar.

Die Kostenübernahme des Schadens am Fahrzeug des Prozessgegners durch die Gemeinde ist schlichtweg ein Ding der Unmöglichkeit, selbst wenn ein Porsche Cayenne SUV optimal in das Feindbild mancher Leute passt.

Annette und Dr. Andreas Erb

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