Wie die Gemeinde Energie spart

Wie bemüht sich das Rathaus um Energiesparmaßnahmen, in der Gemeinde und insbesondere in eigener Zuständigkeit? Die Gemeinde hat dazu eine Zusammenstellung veröffentlicht.

Demnach sind bereits umgesetzte Maßnahmen:

• Kommunale Liegenschaften werden in Eching auf die gesetzlich vorgeschriebenen Temperaturen geheizt (Schulen und Büroräume 20 Grad Celsius, KiTas 21 Grad Celsius).

• Die Bürotechnik in der Verwaltung wird energieeffizient eingesetzt (z. B. Herunterfahren der Computer nach Dienstende).

• Das Licht im Rathaus ist mit Bewegungsmeldern ausgestattet und erlischt nach ca. 10 Min. automatisch.

• Energieintensive Klimaanlagen wurden in kommunalen Liegenschaften, auch im neuen Rathaus, nicht eingebaut. Das Rathaus verfügt über eine nachhaltige Grundwasserkühlung.

• Die Dächer geeigneter kommunaler Liegenschaften sind mit PV-Anlagen ausgestattet, die installierte Gesamtleistung liegt bei rund 800 kWp.

• Im Rathaus gibt es bis auf Küche und Dusche keine Warmwasserversorgung.

• Seit drei Jahren wird allen Bürgern eine kostenlose Energieberatung durch den Verbraucherservice Bayern angeboten, die ab September 2022 um einen weiteren monatlichen Beratungstermin ergänzt wird.

• Information von Mitarbeitern und Bevölkerung zu Maßnahmen im Alltag
– Energiesparkalender für jede Abteilung im Rathaus und Außenstellen
– Energiespartipps, Beratungsangebote und Übersicht von Energieförderprogrammen und Informationen auf der Gemeinde- Homepage
– Abschalten der Monitore im Rathaus-Foyer nach innen und außen.

• Derzeit wird eine Gebäudemanagement-Software sowie ein kommunales Energiemanagement-System eingeführt. Dadurch können erfahrungsgemäß ab der nächsten Heizperiode ca. zehn Prozent Energie eingespart werden, Handlungserfordernisse identifiziert und die Grundlage für eine gut strukturierte Gebäudebewirtschaftung geschaffen werden.

Geplante sind demnach
kurzfristig:

• Weglassen/Reduzieren von Weihnachtsbeleuchtung bzw. der Aufruf dazu.

• Wasserspiele und Brunnen sowie deren Beleuchtung nachts abschalten.

• Nachhaltige und energetisch optimierte Bauweise von Gebäuden (Holzbauweise, energieeffiziente Gebäude etc.).

• Optimierung der Innenbeleuchtung kommunaler Liegenschaften auf „Led“-Technik.

• Einführung einer Energieleitlinie mit Grundregeln für Planung, Sanierung, Betrieb von öffentlichen Gebäuden, das sowohl Verwaltungsmitarbeitern als auch Hausmeistern, Fachplanern, ausführenden Betrieben an die Hand gegeben wird, um den Energie- und Wasserverbrauch und damit auch die Kosten für die Lebensdauer von Gebäuden und Gebäudeteilen nachhaltig zu minimieren.

…und mittelfristig:

• Energetische Sanierung von Bestandsgebäuden.

• Ausbau von PV-Anlagen auf kommunalen Liegenschaften und Parkplätzen (Überdachung mit PV).

• Kommunale Wärmeplanung: Wechsel von fossilen Energieträgern durch den Ausbau von Wärmepumpen und erneuerbaren Wärmenetzen, Anschluss an Fernwärme.

• Durchführung von geförderten Energiesparmodellen und Klimaschutzprojekten in Schulen zur Reduzierung von Energiekosten sowie nachhaltiger Umweltbildung, die zu einem sorgsamen Umgang mit Energie und Ressourcen führt.

Lesermail verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.