Die Garchinger Straße wird vom Ortsausgang bis zum See zur Fahrradstraße. Mit der Umwidmung wird sich an den Verkehrsverhältnissen faktisch wenig ändern, das Rathaus erhofft sich jedoch, „dass Autofahrer zusätzlich sensibilisiert werden, auf die schwächeren Verkehrsteilnehmer Rücksicht zu nehmen“.
Der Abschnitt, der gerade in der Badesaison intensiv con Fußgängern und Radlern genutzt wird, hat zwei Problempunkte. Zwischen Hirtenstraße und Freizeitgelände gi9bt es überhaupt keinen Fuß- und Radweg. Grund dafür von der angrenzenden landwirtschaftlichen Fläche erwerben, sei nach Darstellung aus dem Gemeindebauamt unmöglich.
Zweite Engstelle ist die „Blaue Brücke“. Hier sei der Geh- und Radweg „wegen der unübersichtlichen Einmündung an der Brücke und der in diesem Bereich parkenden Fahrzeuge nur eingeschränkt nutzbar“, urteilt die Gemeindeverwaltung. Die aktuell laufenden Verkehrszählungen hätten ergeben, dass hier weit mehr Radler die Straße nutzten als den Radweg.
So entschied der Planungsausschuss des Gemeinderats mit 8:2 Stimmen, die Garchinger Straße von der Hirtenstraße bis zum Südende des Echinger Sees zur Fahrradstraße zu widmen. Autofahrer dürfen dort weiter fahren und Tempo 30 km/h bleibt auch unverändert.
Radfahrer sind mit der neuen Regelung dann allerdings auch formal gleichberechtigt auf der Straße, was nach Hoffnung des Gremiums die sicherheit erhöhen soll.
Sieht so aus, als ob die Echinger Bürger wieder mal an der Nase durch die Manege geführt werden.
Zur Brass-Wiesn wurde wegen der Auf- und Abbauarbeiten die Geschwindigkeit auf 10 km/h reduziert. Jetzt ist die Brass-Wiesn weg, aber die Geschwindigkeit wurde jetzt permanent auf 10 km/h gesetzt. Die alten 30er Schilder wurden getauscht.
Die Willkür in Eching wird immer unerträglicher, man kann den Aussagen der Politik und der Verwaltung kein Vertrauen schenken. Entscheidungen werden getroffen und dann nicht so umgesetzt, wie angekündigt.