Die Tennisanlage im Freizeitgelände muss teilweise neu aufgestellt werden. Fünf Plätze werden neu angelegt, dazu entstehen erstmal zwei Padel-Courts.
Sechs der 15 Freiplätze wurden über der ehemaligen Müllgrube angelegt, die sich mal hier, dereinst weit außerhalb des Ortes, befunden hatte. Seit geraumer Zeit treten aber an den Plätzen Setzungen auf, zwei sind schon nicht mehr bespielbar.
Den Unterbau der Anlage neu zu gestalten, sieht die Gemeinde als ihre Aufgabe an. Nichtöffentlich wurde „die einmalige Ertüchtigung eines tragfähigen Bodens“ bereits beschlossen, erwartet werden Kosten von 280.000 Euro.
Die Tennis-Abteilung des SCE ist für die Tennisplätze zuständig, die mit der Neugestaltung gleich mit einem anderen Belag ausgestattet werden sollen. Damit erspart sich der Verein künftig Unterhaltskosten.
Erwartet werden Investitionen von etwa 420.000, wovon die Gemeinde gemäß ihres Grundsatzbeschlusses zur Investitionsförderung bei Vereinen 40 Prozent übernehmen wird, abzüglich nicht zuschussfähiger Kosten maximal 140.000 Euro.
Als Neuheit wird der SCE einen der sechs Plätze nicht mehr für Tennis herstellen, sondern darauf zwei Padel-Courts installieren. Das dem Tennis wie dem Squash verwandte Spiel soll weltweit an Popularität Tennis schon überholt haben und ist auch hierzulande stark im Kommen.
Die beiden Courts werden an einen externen Betreiber verpachtet, der im Gegenzug die Herstellungskosten trägt. Dieses Modell billigte der Gemeinderat ebenso wie den Investitionskostenzuschuss einstimmig.