Bauernhof mustergültig umgewandelt

Kreative Wohnformen studierte die SPD bei einer Excursion nach Weyarn. 2014 bis 2020 seien dort auf den innerörtlichen Flächen eines ehemaligen Bauernhofes 150 architektonisch ansprechende, ortsbildverträgliche Wohneinheiten geschaffen worden, berichteten örtliche Genossen der Echinger Delegation.

Das Projekt „Wohnen am Klosteranger“ verbinde verschiedene Aspekte von Ortsentwicklung und Stadtplanung: Mehrgenerationenwohnen, Wohnraum für Senioren, die sich „verkleinern“ wollen, gemeinsame (Nah-)Wärmeversorgung. Gemeinschaftsräume, großzügige Grünflächen mit Spielangeboten und einem Gemeinschaftsgarten – Mitmachgarten genannt – verbinden die Mehrgenerationen- mit den Familienhäuser.

Angelehnt an das Bild der traditionellen Großfamilie mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und älteren Menschen solle die Anlage ein ungezwungenes Miteinander der Generationen fördern. Charakteristische Merkmale der regional-traditionellen Bauweise mit viel Holzelementen wurden aufgegriffen und mit modernen Baukonzepten zu einem Gesamtbild vereint. Unterschiedliche Wohnungsgrößen und eine weitgehend freie Gestaltung der Wohnungs-Grundrisse boten den Bauinteressenten Raum für individuelle Gestaltungen.

Die Autos verschwinden bei den Mehrgenerationenhäusern in einer Tiefgarage und bei den Familienhäusern in einem gemeinsamen Autostadel. Mit einer durchgehenden Barrierefreiheit bei den Mehrgenerationenhäusern einschließlich Fahrstuhl und fußläufig erreichbarer Einkaufsmöglichkeit – ein kleiner Supermarkt ist Teil der Anlage – wird den Bedürfnissen bewegungseingeschränkter Menschen Rechnung getragen.

Besuch der Echinger SPD: (v. li.) Franz Demelmeier (SPD Weyarn), Uwe Dörnhöfer, Ortsvorsitzender Victor Weizenegger, Peter Warlimont von der SPD Freising, Betty Mehrer (SPD Weyarn), Herbert Bengler, Herbert Hahner und SPD-Landratskandidat Jan Klose.

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