Lesermail zum Artikel „Petition gegen Container-Anlage“

Die entscheidende Frage ist, ob es tatsächlich Bedarf für eine weitere Flüchtlingsunterkunft in Eching gibt. Das können ausschließlich die Leute im Asylreferat beim Landratsamt Freising beantworten.

Das LRA ist an die Zuweisungen von neuen (Kriegs-)Flüchtlingen durch die Regierung von Oberbayern gebunden und verteilt sie im ganzen Landkreis. Die Regierung von Oberbayern verteilt die Flüchtlinge nach dem sog. „Königsteiner Schlüssel“ (der kommt deutschlandweit zur Anwendung).

Daher ist es unmaßgeblich, wie die Gemeindeverwaltung oder irgendwelche Petitions-Initatoren dazu stehen, weitere Flüchtlinge in Eching aufzunehmen oder nicht.

Ich werde den Verdacht nicht los, dass hier mit Scheinargumenten versucht wird, Flüchtlinge in Eching grundsätzlich nicht willkommen zu heißen. Natürlich brauchen Flüchtlingskinder einen Kita-Platz und eine Schulausbildung. Das kostet Geld (exakt: Steuergelder). Aber sind wir tatsächlich so verarmt, dass nicht auch dieses Problem, den guten Willen aller Beteiligter vorausgesetzt, konstruktiv gelöst werden könnte?

Tja, Herr Thaler, hätten Sie sich mal darum gekümmert, dass der ehemalige „Huberwirt“ brandschutztechnisch und statisch ertüchtigt wird, könnte man auch dort Flüchtlinge und eine Kita für Flüchtlingskinder unterbringen. Über 5 Jahre Leerstand ist jedenfalls keine gute Lösung für das ehemalige Hotel „Huberwirt“ in der Ortsmitte (unabhängig vom finanziellen Aspekt dieser teuren Fehlinvestition durch die Gemeinde).

Guido Langenstück

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