Schöner bauen, mehr kassieren

Mit dem Erlass einer Sanierungssatzung ist die Gemeinde nun auch formell in die Umsetzung des „Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (Isek)“ eingestiegen. Mit der Satzung werden die Immobilieneigentümer im Ortskern über die Bauvorschriften hinaus darauf verpflichtet, Baumaßnahmen nur im Sinne des Entwicklungskozepts zu realisieren.

Im Gegenzug für diese Verpflichtung können für Bauvorhaben und Projekte staatliche Fördermittel und steuerliche Sonderregelungen abgerufen werden, die nur über das „Isek“ möglich sind. Darunter fallen etwa Maßnahmen zur Verbesserung der Fassadengestaltung oder der bestehenden Einfriedungsanlagen oder auch Modernisierungsmaßnahmen zur Behebung von baulichen Mängeln.

Der Umgriff der Satzung umfasst die Waagstraße mit den alten Hofstellen, die Hauptstraße im Ortskern und die Bahnhofstraße. Bei einer internen Informationsveranstaltung im Vorfeld waren laut Gemeindeangaben rund 150 Anlieger dabei. Dabei seien auf 20 Grundstücken Veränderungswünsche in den nächsten Jahren signalisiert worden.

„Ziel der Gemeinde ist es weiterhin, auch zusammen mit den Grundstückseigentümern eine Verbesserung des Ortsbildes von Eching zu erreichen“, heißt es in der Darstellung des Rathauses zum „Isek“. Die Satzung wurde von SPD, Grünen, Teilen der FW, Bürger für Eching und ÖDPmit 12:4 Stimmen gegen CSU und einen FW-Rat beschlossen.

Die Grafik der Gemeinde zeigt rot eingefasst das Sanierungsgebiet, in dem die „Isek“-Satzung Gültigkeit hat.

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