Lesermail zum Artikel „Frisches Wasser am Platz“

Sehr geehrte Frau Duong,

es geht hier wohl eher um die Verhältnismäßigkeit. Man hätte auch Wasserspender an den Außenwänden der Gebäude der Gemeinde anbringen können, sodass keine Fundamente und Grabungen für Wasserleitungen nötig gewesen wären. Dies wäre deutlich kosteneffizienter gewesen.

Nach Aussage des Bürgermeisters bei der Bürgerversammlung in Günzenhausen kommen in der freistehenden Ausführung auch noch monatliche Mehrkosten auf die Gemeinde zu, da die Brunnen monatlich auf Keime geprüft werden müssen. Dies wäre bei einer Anbringung an ein Gebäude nur ein- bis zweimal im Jahr nötig.

50.000 € sind daher sehr viel Geld; einen großen Teil davon hätte man auch anderweitig besser investieren können, z. B. in soziale Projekte oder – wie Herr Gerber geschrieben hat – in weitere Wasserspender in Schulen.

Eching hat leider seit vielen Jahren den Hang, nicht auf einfache Lösungen zu setzen, sondern es darf gern ein wenig ausgefallener sein. Für mich als Bürger und Unternehmer ist das Verschwendung von Steuergeldern.

Wie gestern vom Bürgermeister erwähnt, stehen wir im Vergleich zu anderen Gemeinden noch „gut“ da. Vielleicht sollten wir uns auch darum bemühen, dass es so bleibt, um die Herausforderungen der nächsten Jahre meistern zu können. Ohne liquide Mittel gibt es sonst zwangsläufig weniger Förderung von sozialen, ökologischen und kulturellen Projekten.

Andreas Vierthaler

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