Lesermail zum Artikel „Zukunftsthemen geheim verhandelt“

Verehrter Herr Gerber,

eine Lachnummer im Echinger Kreisverkehr wäre ein 7-1/2-Tonner-Lastwagen oder einer der langen Überlandlastwägen.

Günter Hahn

Ein Lesermail

  1. Verehrter Herr Hahn,

    für die Echinger Gemeinde steht der Verkehr, sollte man meinen, ganz oben auf der To-Do-Liste. Leider hat man das Gefühl, dem ist nicht so.

    Sie betrachten einen Kreisverkehr als Lachnummer, ein interessanter Gesichtspunkt. Ich als Unternehmer, der vor 48 Jahren ein Spezial-Speditionunternehmen in Eching gründete, befasse mich sehr intensiv mit dem Thema Verkehr.

    Über 20 Jahre war ich auch im Bundesverband BSK (Bundesverband für Schwer- und Kranbetriebe) in leitender Position. Daher weiß ich sehr wohl, dass es funktionierende Kreisverkehre auch für die größten Fahrzeuge gibt. Daher meine Behauptung, es wäre an der Kreuzung Paul-Käsmaier-/Untere Hauptstraße möglich gewesen, einen Kreisverkehr zu bauen, wenn man das entsprechende, jetzt bebaute Grundstück als Gemeinde erworben hätte. Man hat es einfach verschlafen bzw. die Sorgen der Verkehrsteilnehmer nicht Ernst genommen.

    Diese Kreuzung ist schon seit Jahrzehnten ein Ärgernis. Weiteres Verkehrsbeispiel neues Wohngebiet, dort wurde jetzt in der Maischerstraße die neue Postfiliale angesiedelt. Der BM sprach in der Bürgerversammlung von der neuen Poststelle von einer zentralen Lage.

    Auch hier gibt es für die Zukunft Verkehrsprobleme, einmal durch den Ziel- und Quellvervehr und zusätzlich jetzt auch den Verkehr zur neuen Postfiliale. Ich fahre jetzt fast täglich mit dem Auto vom Gewerbegebiet Nord zur Postfiliale, denn Einschreibebriefe und Pakete muss ich zur Post bringen, damit ich den Nachweis führen kann. Die Zukunft wird es zeigen, wie viel Verkehr jetzt auf die Hollenerstraße usw. zukommt.

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