Die Ansiedlung einer üppigen Photovoltaik-Anlage am Nordufer des Hollerner Sees hat der Gemeinderat beschlossen und bereits das Genehmigungsverfahren gestartet. Sollen jetzt noch die Bürger gefragt werden, was sie davon halten?
„Das stets erhöhte öffentliche Interesse an diesem Gebiet erfordert auch jetzt eine umfassendere Bürgerbeteiligung“, finden „Bürger für Eching“, „Echinger Mitte“ und ÖDP in einem gemeinsamen Antrag. Für die „Bürger für Eching“ war die Entwicklung des Hollerner Sees ihr Gründungsmotiv. Bei der Bürgerversammlung war von Gründungsmitglied Silvia Jung schon eine mangelhafte Bürgerbeteiligung gerügt worden.
Mit 18:5 Stimmen lehnte der Gemeinderat die nachträgliche Befragung ab. „Das hätten wir vor zwei Jahren machen müssen“, sagte Bürgermeister Sebastian Thaler, „jetzt ist’s zu spät.“
Auf Grundlage des Beschlusses sind bereits Verträge mit der Bürgerenergiegenossenschaft zum Betrieb der Anlage geschlosen, so dass die Gemeinde sogar Regressansprüche befürchtet, würde das nachträgliche Bürgervotum ablehnend ausfallen.
Zitat Sebastian Thaler: „Das hätten wir vor zwei Jahren machen müssen. Jetzt ist’s zu spät.“
Und warum hat unser (Noch-)Bürgermeister nicht vorher die Bürgerschaft befragt, bevor er die Verträge mit der Bürgerenergiegenossenschaft Freising für den Solarpark am Hollerner See unterschrieben hat?
Jetzt wird in Eching hinter vorgehaltener Hand nicht nur vom „Pattex-Wastl“, sondern auch vom „Basta-Wastl“ geredet werden.