Rechnet man aus dem Etat noch die knapp 10 Millionen Euro raus, die sich nur aufgrund des Bürgerbegehrens der Freien Wähler im Jahr 2021 zum Echinger Baulandmodell in unseren Rücklagen befinden, müsste die Gemeinde schon im Jahr 2026 neue Kredite aufnehmen.
Die Argumentationen von SPD, Grünen, Bürgern für Eching, Echinger Mitte und ÖDP, dass man diese Einnahmen aus den Grundstücksverkäufen in den nächsten Jahren sowieso nicht benötigen würde, sind spätestens damit hinfällig.
Interessant ist auch die Aussage von Herrn Hahner in der letzten Sitzung des Gemeinderats, Erbpacht mache schon auch Sinn, garantiere sie doch kontinuierliche Einnahmen im Verwaltungshaushalt. Die Rechnung geht bei weitem nicht auf, da die Einnahmen bei Erbpacht nur ein Tropfen auf den heißen Stein wären. Finanzen und Wirtschaft sind aber bekanntlich nicht unbedingt die Stärken der SPD.
Es wird in Eching an so vielen guten Projekten gearbeitet, aber man muss das Ganze eben auch finanzieren können, um zukünftig auch handlungsfähig zu bleiben. Soziale und ökologische Projekte sind richtig und wichtig, aber nicht auf Kosten von exorbitanten Schulden, die wieder die nächsten Generationen bezahlen müssen.
Florian Gerber