Wohnen müsse angesichts der verheerenden Rahmenbedigungen neu gedacht werden. Das war das Ergebnis eines Diskussionsabends von SPD, EChinger Mitte und ÖDP am Mittwoch im ASZ. Auf dem Podium saßen Thomas Müller-Saulewicz (Bild re.) und der gemeinsame Bürgermeisterkandidat der drei Gruppieruingen, Victor Weizenegger (li.); anwesend war auch SPD Landratskandidat Jan Klose (Mi.).
Müller-Saulewicz zeigte die gegenwärtigen Rahmenbedingungen für die Wohnraumbeschaffung auf: Explosionsartig gestiegene Grundstückspreise, Zinsen für Baukredite, allgemeine Baukosten, diverse Baunormen. „Mit dem Arbeitseinkommen eines Durchschnittshaushalts ist das finanziell nicht mehr zu stemmen“, bilanzierte er.
Lösungsansätze wie Erbbaumodelle, Reduzierung der Baustandards, staatliche oder kommunale Bauförderung, Umgang mit Wohnungsleerstand, Wohnungstausch, Minihäuser, Modulhäuser oder Tiny Houses wurden diskutiert und auf Vor- und Nachteile abgeklopft.
Müller-Saulewiczens Favorit: Genossenschaftliches Bauen. Leute müssten sich zusammenfinden, Fachverstand hinzugewinnen, Kooperation suchen mit öffentlichen Einrichtungen und dann gemeinsam bedarfsgerechte Bauformen entwickeln. „Nicht einfach“, so seine Einschätzung, „aber zielführend“. Mit konkreten Beispielen, von kleinen Projekten mit nur ein paar Wohnungen bis hin zu großen Anlagen, wie am Ackermannbogen in München, untermauerte er seine Aussagen.
Vorgeschlagen wurde schließlich, im Klimabeirat eine Arbeitsgruppe aufzubauen, die sich vertieft mit dem Genossenschaftsgedanken befasst.
Lösungsansätze wie Erbbaumodelle, Reduzierung der Baustandards, staatliche oder kommunale Bauförderung, Umgang mit Wohnungsleerstand, Wohnungstausch, Minihäuser, Modulhäuser oder Tiny Houses wurden diskutiert und auf Vor- und Nachteile abgeklopft.
Genau, Tiny Houses, Modulhäuser, Minihäuser und Erbbaurecht. Wie singt Ringsgwandl: Unser Dorf soll schiacha wern…
Passt dann gut zum derzeitigen Huberwirt, zum S-Bahnhof und zur künftigen Post.
Kann man nur beten, dass die SPD bei den Wahlen sowas von untergeht. Alles Folgen des so hochgelobten Echinger Modells.
Danke, liebe SPD.