Zehn Jahre gibt es nun das Reparatur-Café im ASZ/Mehrgenerationenhaus. Jeden dritten Samstag im Monat von 14 bis 16 Uhr wird dort an defekten Alltagsgegenständen getüftelt. Zum Jubiläum bilanziert das ASZ, dass rund 1600 Elektrogeräte, Fahrräder, Nähmaschinen sowie zahlreiche mechanische Gegenstände repariert worden seien – mit einer Erfolgsquote von 57 Prozent.
Das Reperatur-Café sei „ein gelungenes Beispiel für gelebte Nachhaltigkeit und solidarisches Miteinander“, heißt es vom ASZ, und mittlerweile auch „ein fester Bestandteil des gemeindlichen Lebens“. Jeder reparierte Gegenstand bedeute dabei nicht nur eine Kostenersparnis für die Besitzer, sondern auch einen wertvollen Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz.
„Das Reparatur-Café lebt vom Austausch, vom gemeinsamen Tüfteln und vom generationsübergreifenden Lernen“, heißt es. Die ehrenamtlichen Helfer würden sich „mit großem Engagement und viel Fachwissen“ einbringen.
Zum Dank gab es zum Jubiläum nun einen Ausflug ins Deutsche Museum mit einer Themenführung Technik und anschließend noch ein Mittagessen. Das nächste Reperatur-Cafe findet am Samstag, 20. Dezember, von 14 bi9s 16 Uhr im ASZ statt.
Machen statt motzen.
Diese Initiative zeigt, dass man durch die Freude am Erhalten einiges bewegen kann. Das Engagement der Reparateure zeigt die gelebte Nachhaltigkeit. Sie packen an und versuchen, was zu ändern. Und das ganz praktisch.
Vielen Dank für die Initiative. Auf weitere Jahre voller geretteter Dinge.