Sehr geehrtes Ehepaar Erb,
der Beschluss zur Einbringung in das Sonder-Förderprogramm war einstimmig – auch die FDP hat dafür gestimmt.
Und nicht nur Sport und Bewegung sind wichtig, sondern auch (unter anderem) Musikschule, vhs und Gemeindebücherei übernehmen unverzichtbare Funktionen.
Seien wir doch dankbar, dass sich in Eching so viele Menschen ehrenamtlich Woche für Woche zum Beispiel in der Bücherei, in der Nachbarschaftshilfe oder in den unterschiedlichsten Vereinen engagieren, sich ums aufeinander Zugehen bemühen und unseren Kindern das Erlernen von Sportarten und Teilhabe in der Gesellschaft ermöglichen. Und ja, dazu muss man eben manchmal investieren.
Ich habe alle Ihre Leserbriefe verfolgt und würde mich freuen, wenn Sie für die Arbeit des Gemeinderats auch einmal lobende Worte finden würden. Denn letztendlich will man doch miteinander das Beste für die Gemeinde, auch wenn man nicht immer gleicher Meinung ist.
Herzlichst,
Susanne Rauschmayr
Sehr geehrter Herr Dr. Erb,
bei Ihrer Recherche bzgl. der Umweltverträglichkeit haben Sie offensichtlich nach den negativen Aussagen hierzu gesucht. Moderne Kunstrasenplätze sind deutlich besser:
https://www.br.de/nachrichten/bayern/sportvereine-leiden-unter-dem-klimawandel-ist-kunstrasen-die-rettung,UIn9GFv
Vielen Dank für die Zusage einer neuen Sporthalle. Ggfs. werde ich nach der Wahl darauf zurückkommen. Zur Information: Die Kosten für eine 3fach-Halle belaufen sich auf ca. 15 Mio. €…
Mit freundlichen Grüßen,
Tobias v. Wangenheim
Liebe Frau Rauschmayr,
zunächst einmal bin ich nicht in der FDP, kandidiere aber auf deren Liste für den Gemeinderat.
Auch wenn der Beschluss einstimmig war, kann ich ihn trotzdem für falsch halten. Sie haben ja die vorherigen Leserbriefe gelesen und ich war durchaus nicht ahnungslos, was die Umweltaspekte eines Kunstrasenplatzes angeht. Die Hersteller bewerten solche Plätze selbstverständlich als positiv, aber selbst diese geben die Lebensdauer eines solchen Platzes bei guter Pflege mit 12 – 15 Jahren an. Danach muss er entsorgt werden.
Man investiert also 1 Million für ein durchaus nicht langlebiges Produkt. Ich halte das nicht für nachhaltig und für Geldverschwendung, umso mehr als ein offener Sportplatz keine Halle ersetzen kann. Verwendet man das gleiche Geld für eine Sporthalle, welche auch eine weit längere Lebensdauer hat, so bin ich sofort bei Ihnen.
Was ehrenamtliche Tätigkeit angeht, so darf ich Ihnen sagen, dass ich unter den Helfern beim Bau der Dietersheimer Vereinshalle war und seit vielen Jahren in der Vorstandschaft der Deutschen Gesellschaft für Kristallwachstum und Kristallzüchtung e. V. (dgkk.de/de) tätig bin; die letzten 4 Jahre als 1. Vorstand. Mit meiner Pensionierung zum 1.1. scheide ich nach der maximal zulässigen Zeit aus der Vorstandschaft aus.
Da meine Frau und ich nach dem Aufkommen der Unregelmäßigkeiten um Thaler in den letzten Jahren fleißige Kritiker des Bürgermeisters, aber auch bisweilen des Gemeinderates waren, haben wir uns entschlossen, für den Gemeinderat zu kandidieren. Nur zu kritisieren, bringt auf die Dauer weniger, als mitzugestalten und nach nunmehr 25 Jahren in Dietersheim bringen wir uns gerne ein.
Beste Grüße
Dr. Andreas Erb