Thaler kandidiert für ‚Mega‘

Bürgermeister Sebastian Thaler will bei der Kommunalwahl im März für eine weitere Amtszeit kandidieren. Dazu hat sich eine Wählergruppe „Miteinander Eching gestalten (Mega)“ gebildet, die auch eine Kandidatenliste für den Gemeinderat stellen will.

Laut Thalers Angaben hätten am Montag im Dietersheimer „Lokitos“ 23 Teilnehmer die Liste mit 17 Bewerbern nominiert und ihn als Bürgermeister-Kandidaten gewählt. Wer die 17 Kandidaten sind, erwähnt Thaler nicht.

Ziel der neuen Wählergruppe sei es, „gemeinsam mit Bürgermeister Thaler neue Impulse im Gemeinderat zu setzen und die Gemeinde moderner, familienfreundlicher und generationengerechter zu gestalten“. Basis sei die gemeinsame Auffassung, „dass der von Thaler seit 2016 verfolgte Kurs der richtige für Eching ist“.

Entsprechend seien die „Mega“-Ziele „Investitionen in ein hervorragendes Kinderbetreuungs- und -Bildungsangebot, kommunaler Wohnungsbau mit bezahlbaren Mieten, Ausweisung neuer Baugebiete im Echinger Baulandmodell, Verbesserung der Seniorenarbeit mit dem ASZ, vielfältige kulturelle Angebote im Bürgerhaus und mit dem Bürgerfest, eine ausgezeichnete kommunale Musikschule“.

Als Pläne von „Mega“ für die nächsten Jahre nennt Thaler, mit der neuen Stelle eines Digitalisierungsbeauftragten im Rathaus die Gemeindeverwaltung „noch zukunftsfähiger“ zu machen, die Neugestaltung des Bürgerplatzes, weitere Baugebiete im Wohnbaulandmodell, die Potentiale der Tiefengeothermie zu erschließen oder neue Gewerbeflächen auszuweisen.

Mit der neuen Gemeinderatsliste sei es ihm „ein großes Anliegen, dass Gemeindeverwaltung und Gemeinderat partnerschaftlich auf Augenhöhe agieren und an einem Strang ziehen“, betont Thaler: „Wir müssen mehr miteinander und weniger gegeneinander arbeiten.“

Mit seinem berufsbegleitendem Studium über die vergangenen Monate habe er zunächst eine neue Tätigkeit angestrebt, schreibt Thaler. Dann aber habe er „für mich erkannt, dass ich als Bürgermeister in Eching schon viel bewegt habe und die bereits angestoßenen Projekte zu Ende bringen möchte“.

In dieser Entscheidung sei er „von vielen Menschen in Eching, auch aus der Gemeindeverwaltung, bestärkt worden“. Er fühle sich verantwortlich für die Gemeinde und ihre Beschäftigten. Daher sei seine Kandidatur „in erster Linie keine persönliche Entscheidung, sondern eine Verpflichtung und ein Angebot an die Wähler, dass ich der Gemeinde weiter dienen würde, wenn sie es wünschen“.

Als neue Wählergruppierung muss „Mega“ nun 180 Unterschriften von Unterstützern sammeln, um zur Wahl am 8. März zugelassen zu werden.

Im Kontext des „Mega“-Starts äußerte sich Thaler erstmals auch zum Verfahren und seiner Bestrafung wegen Untreue.

Das von „Mega“ veröffentliche Bild zur Nominierung zeigt Sebastian und Marlen Thaler.

(Gedanken dazu)

Ein Lesermail

  1. Das von „Mega“ veröffentliche Bild zur Nominierung zeigt Sebastian und Marlen Thaler.

    Es zeigt auch ein Paar, das einen todkranken alten Mann mit dem Auto nach Neuburg chauffierte, um dessen Erbe (2 Wohnungen) zu erwerben und das zu einem Preis, den man getrost als Geschenk bezeichnen kann. Dem Pärchen geht es nicht um das Gemeinwohl, sondern um Bereicherung.

    Daher ist doch bezeichnend der Begriff „Mega“ (Trump läßt grüßen). Nebenbei war das Erbe des Mannes für die Gemeinde Eching bestimmt.

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