Lesermail zum Artikel „‚Mega‘ im zweiten Versuch“

Zitat: „Nach eigenen Angaben der Gruppierung hatten bei der ersten Aufstellungsversammlung (am 22.12.25) auch Anhänger abgestimmt; stimmberechtigt seien jedoch nur registrierte Mitglieder von „Mega“. Thaler betonte, dass eine zweite Aufstellungsversammlung „ohnehin geplant“ gewesen sei, wovon bei der ersten allerdings noch nichts erwähnt war.“

Soso. Da muss man bei „Mega“ also vorregistriert und von Sebastian Thaler und/oder seiner Ehefrau vorab geladen worden sein, um auf deren GR-Liste zu kommen. Eine einfache Anhängerschaft reicht dafür offensichtlich nicht aus.

Was hier nicht steht: Am 22.12.25 wurden etliche Leute, die interessehalber zur ersten Aufstellungsversammlung ins „Lokitos“ gehen wollten, von Marlen Thaler direkt herauskomplimentiert oder erst gar nicht hereingelassen. Darunter war auch ein in Dietersheim lebender Ehrenbürger von Eching und einem anderen wurde, nachdem er sagte, dass er bleiben wolle, mit der Polizei gedroht.

Hätten sich die Thalers vorher damit beschäftigt, was zulässig und was unzulässig ist, damit eine Aufstellungsversammlung den gesetzlichen Mindestanforderungen entspricht, wäre es a) bei der ersten Versammlung nicht zu so unschönen Szenen gekommen und b) überhaupt nicht erforderlich gewesen, die „Mega“-Aufstellungsversammlung am 02.01.26 zu wiederholen.

Die Begründung für die Wiederholung der Versammlung ist Thaler-typisch: Er kann gemachte Fehler einfach nicht zugeben und versucht weiterhin, die Leute für dumm zu verkaufen.

Dass die „Mega“-Aufstellungsversammlung überhaupt wiederholt werden musste, darf man getrost als Thalers Visitenkarte für seine Amtsführung werten: chaotisch.

Von einem Ersten Bürgermeister, der seit über 9 Jahren im Amt ist, sollte m. E. erwartet werden dürfen, dass er wenigstens eine Aufstellungsversammlung so abhält, dass sie juristisch nicht anfechtbar ist.

„Prost Mahlzeit“, wenn es Sebastian Thaler tatsächlich gelingen sollte, Echings Zukunft weitere 6 Jahre aufs Spiel zu setzen und die Gräben im Gemeinderat und in der Verwaltung weitere 6 Jahre aufrecht zu erhalten.

Ich fürchte, dass die „Mega“-Gründungsmitglieder, die jetzt auf der Kandidatenliste für den Gemeinderat stehen, überhaupt nicht wissen, auf was sie sich da gerade eingelassen haben. Für mich sind das alles nur Steigbügelhalter für Thalers erwartete Pensionsansprüche.

Zitat von Bertolt Brecht: „Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihren Schlächter selber.“

Guido Langenstück

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