Unter dem Titel „Erde- Spiegel unserer Seele“ stellt Elke Jung gerade in der Reihe des KulturForums in der „Galerie Rathaus“ aus. Die dort versammelten Bilder würden „auf den Klimawandel und die Dringlichkeit der Bewahrung unseres Planeten aufmerksam machen“, sagte KulturForums-Vorsitzende Sybille Schmidtchen bei der Vernissage am Freitag (Bild unt.): „Es ist ein Aufruf, die Welt nicht nur als Ressource zu sehen, sondern als ein lebendiges Gegenüber, das unseren Respekt und Schutz verdient.“
Elke Jung verbindet in ihrer Kunst Erkenntnisse ihrer breit angelegten beruflichen Karriere mit der Spiritualität indigener Weisheitslehren. An eine naturwissenschaftliche Ausbildung mit Promotion schloss eine internationale Forschungstätigkeit im Bereich biomedizinischer Analysen an und dann Jahre im internationalen Finanzsektor.
Eine innere Auseinandersetzung mit existentiellen Fragen des Lebens führten sie zu Ritualen, Heilungsansätzen und Wertebotschaften amerikanischer Ureinwohner wie buddhistischer Meister. Das habe den Anstoß gegeben für einen bewussten Veränderungsprozess in ihrem Denken und ihrer Haltung, heißt es in ihrer Vita.
An jedem Bild ausgestellten Bild lassen sich über einen QR-Code Erläuterungen abrufen.

Sicherlich hat die selbsternannte Gemeindekuratorin ähnlich wie beim Huberwirt wieder ein paar salbungsvolle Worte über die vorgestellten Werke gefunden. So in etwa über die neue Aura im Rathaus…
In der Tat täte dem Rathaus eine neue Aura gut.
Ungut ist die permanente, verkappte Wahlwerbung der Ehrenbürgerin und Hauptverantwortlichen für den Aufruf zur Mäßigung gegenüber dem mittlerweile vorbestraften Bürgermeister. Die ehemalige SPD-Gemeinderätin, langjähriges SPD-Mitglied, stellt sich jetzt nicht wahrnehmbar hinter den neuen SPD-Kandidaten Weizenegger, sondern unterstützt den von allen Parteien geächteten Amtsinhaber, was nur dann verständlich ist, wenn man die Ämterhäufung von Frau Schmidtchen und damit verbundenen Wohltaten durch die Gemeinde in Betracht zieht.
Wir vermissen eine klare Stellungnahme der Unterzeichner des Appells zur Mäßigung (https://echinger-zeitung.de/2021/11/29/appell-zur-maessigung/ und https://echinger-zeitung.de/2021/11/29/offener-brief-vertrauen-in-die-verfahren-des-rechtsstaats-gefragt/).
Es sind dies u.a.: Margret und Dr. Rolf Lösch, Altbürgermeister und Ehrenbürger der Gemeinde Eching, Gudrun Ensslin, Dr. Helmgard Lichtenfeld und Norbert Lichtenfeld, Anette und Helmut Martin, Margit Nischwitz-Matschke und Winfried Matschke, Sabine Palitzsch, Ehrenbürgerin der Gemeinde Eching, und Dr. Arndt Palitzsch, Charlotte und Jürgen Pschierer, Barbara und Dr. Werner Schefold, Dr. Sybille Schmidtchen, Heidi Wimbauer, Gertrud und Wolfgang Wucherpfennig.
Sie stilisierten sich teilweise zu moralischen Instanzen empor und versuchten, zu belehren. Im Gegensatz zu den Bürgermeisterkandidaten aller Parteien kommt von den ach so besorgten Unterzeichnern, welche als herausgestellte Persönlichkeiten im besonderen Maße gehalten wären, die moralische Instanz und Verantwortung für die Gemeinde zu beweisen: nichts!
Annette und Dr. Andreas Erb