Herr Thaler,
ich erinnere mich an ein Gespräch am Seefest der Wasserwacht, kurz bevor man sich das erste Mal für das Echinger Baulandmodell bewerben konnte. Damals haben Sie Ihren Gesprächspartnern, unter anderem mir, gesagt, dass wir uns gar nicht bewerben brauchen, nachdem wir Ihnen das ungefähre Einkommen mitgeteilt haben. Daraufhin war das Modell für uns in weiter Ferne.
Warum sollten Echinger Ihnen diesen Vorteil zugestehen, obwohl Sie andere daran gehindert haben? Sie verdienen jetzt mit Sicherheit mehr.
Seit Jahren drehen Sie Ihre Aussagen und Taten so hin, wie Sie es gerade brauchen. Hauptsache, es nutzt Ihnen.
Jetzt stellen Sie sich wieder mit einem verdrehten Rechtsverständnis und grotesker Ethik als Opfer da. Regelmäßig stoßen Sie Echinger Bürger, vor allem vielen, die sich über Jahrzehnte oder Zeit ihres Lebens im Ort engagiert haben, vor den Kopf.
Permanent werden von Ihnen eigene Maßstäbe angelegt. Wenn das Pendel gegen Sie schwingt, kommt das große „Mimimi“.
Sie hatten fast 10 Jahre Zeit, mit Integrität, Ehrlichkeit und Engagement für die Allgemeinheit zu punkten. Stattdessen gilt ihr Fokus nur Ihnen, Ihrer Familie und den Ihnen nahestehenden Personen. Sie sind kein Bürgermeister für die Mehrheit, denn die haben Sie verloren, wie der Entzug der Gefolgschaft durch Ihre früheren Unterstützer zeigt.
Wer für Offenheit und Transparenz wirbt, hätte sich auch schon viel früher zu einer Kandidatur bekannt und nicht auf den letzten Drücker. Vielleicht sieht Ihre Zukfunt in der aktuellen wirtschaftlichen Lage auf dem freien Markt trotz Studium nicht mehr ganz so rosig aus? Denn sobald man sich online über Sie informiert, könnten Arbeitgebern oder Geschäftspartnern durchaus Zweifel kommen.
Oder ist es die Pension, die Sie sich sichern möchten, wenn Sie wieder kandidieren? Viele haben Sie aufgegeben und das ist sicher mit Recht.
Andreas Vierthaler