Lesermail zum Artikel „Kein subventioniertes Grundstück für den Bürgermeister“

Wenn jemand mit einem Monatsbrutto von über 10.000 EUR und einem geschätzten verfügbaren Netto von ca. 6.700 EUR, zudem mit Immobilienbesitz (wenn auch unter 80 qm durch Aufteilung in zwei Einheiten) Anspruch auf geförderten Wohnraum hat, dann stimmt etwas nicht mit den Vergabekriterien. Und das meine ich nicht nur konkret für den Bgm., sondern für alle.

Ich bin sowieso grundsätzlich gegen diese Art von Förderung, wie sie in den letzten Jahren lief. „Dank” der EU wurde das Thema Einheimischenmodell ad absurdum geführt. Ein Haus zu besitzen, ist immer Luxus, und ich will das nicht mit meinen Steuern mitfinanzieren.

Viele, die hierzu beitragen müssen, können sich selbst kein Haus leisten, obwohl sie angeblich zu „reich“ sind, um selbst von einer Förderung profitieren zu können.

Die einzige Lösung, die ich für unterstützenswert halte, ist der Erwerb von Wohnungen durch die Gemeinde und die Vermietung an nachweislich finanzschwache Menschen. Mit regelmäßiger Einkommens- und Vermögensüberprüfung.

Martin Binder

Lesermail verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert