Sicherlich hat die selbsternannte Gemeindekuratorin Frau Schmidtchen ähnlich wie beim Huberwirt wieder ein paar salbungsvolle Worte über die vorgestellten Werke gefunden. So in etwa über die neue Aura im Rathaus…
In der Tat täte dem Rathaus eine neue Aura gut.
Ungut ist die permanente, verkappte Wahlwerbung der Ehrenbürgerin und Hauptverantwortlichen für den Aufruf zur Mäßigung gegenüber dem mittlerweile vorbestraften Bürgermeister. Die ehemalige SPD-Gemeinderätin, langjähriges SPD-Mitglied, stellt sich jetzt nicht wahrnehmbar hinter den neuen SPD-Kandidaten Weizenegger, sondern unterstützt den von allen Parteien geächteten Amtsinhaber, was nur dann verständlich ist, wenn man die Ämterhäufung von Frau Schmidtchen und damit verbundenen Wohltaten durch die Gemeinde in Betracht zieht.
Wir vermissen eine klare Stellungnahme der Unterzeichner des Appells zur Mäßigung (echinger-zeitung.de/2021/11/29/appell-zur-maessigung und echinger-zeitung.de/2021/11/29/offener-brief-vertrauen-in-die-verfahren-des-rechtsstaats-gefragt).
Es sind dies u.a.: Margret und Dr. Rolf Lösch, Altbürgermeister und Ehrenbürger der Gemeinde Eching, Gudrun Ensslin, Dr. Helmgard Lichtenfeld und Norbert Lichtenfeld, Anette und Helmut Martin, Margit Nischwitz-Matschke und Winfried Matschke, Sabine Palitzsch, Ehrenbürgerin der Gemeinde Eching, und Dr. Arndt Palitzsch, Charlotte und Jürgen Pschierer, Barbara und Dr. Werner Schefold, Dr. Sybille Schmidtchen, Heidi Wimbauer, Gertrud und Wolfgang Wucherpfennig.
Sie stilisierten sich teilweise zu moralischen Instanzen empor und versuchten, zu belehren. Im Gegensatz zu den Bürgermeisterkandidaten aller Parteien kommt von den ach so besorgten Unterzeichnern, welche als herausgestellte Persönlichkeiten im besonderen Maße gehalten wären, die moralische Instanz und Verantwortung für die Gemeinde zu beweisen: nichts!
Annette und Dr. Andreas Erb