Die neue Wählergruppe „Mega“ hat die nötigen Unterstützerunterschriften für die Kandidatur zum Gemeinderat und von Sebastian Thaler als Bürgermeister locker erreicht. Der Wahlausschuss der Gemeinde stellte am Dienstag fest, dass 310 Unterschriften für die Kandidatur von „Mega“ eingegangen seien; nötig gewesen wären 180.
Die im Vorfeld eingelegten Einsprüche wurden abgewiesen. Der Einspruch von Torsten Wende wurde nicht berücksichtigt, da er nicht in Eching wahlberechtigt sei, so Wahlleiterin Sandra Görlitz. Die Einwände von Josef Gerber wurden zurückgewiesen. An der Korrektheit der Formalia sei „nichts zu beanstanden“, so Görlitz.
Das sei auch mit der Kommunalaufsicht im Landratsamt bereits abgestimmt. Der Wahlausschuss nickte die Zulassung einmütig ab.
Die staubtrockene Zulassungsformalität, die üblicherweise weit unter dem öffentlichen Radar stattfindet, lockte am Dienstag rund 40 Interessenten in das Trauzimmer des Rathauses.
Ich hab mir mal ein paar der negativen Kommentare hier angeschaut, die sehen sehr konstruiert aus und zeugen von oberflächlichen Kenntnissen im Kommunalwahlrecht und Beamtenrecht (Beispiel Pension).
Danke an alle demokratischen Kanditat*innen mit und ohne Partei für den Einsatz, für den man hier in Eching ja sowieso immer nur geschimpft wird.
Sehr schön geschrieben!
Hallo Herr Langenstück,
Sie haben recht, Herr Thaler ist (Noch-)Bürgermeister und wird es hoffentlich auch bleiben. Er hat die Gemeinde voran gebracht und wird auch mit uns Bürgern miteinander Eching gestAlten.
Ich persönlich würde mich sehr freuen, wenn uns Herr Thaler noch lange als Bürgermeister erhalten bleibt. Dieses Schlechtreden sollte endlich mal ein Ende haben, oder haben Sie noch nie ein paar kleine Fehler in Ihrem Leben gemacht?
Liebe Grüße
Markus
Ernsthaft? Ein paar kleine Fehler im Leben?
Wir sprechen hier über einen wegen Untreue gegenüber der eigenen Gemeinde rechtskräftig verurteilten und vorbestraften Bürgermeister, gegen den weitere Gerichtsverfahren anhängig sind, dessen Verfehlungen wir in überregional erscheinenden seriösen Zeitungen veröffentlicht sehen, von dem sich alle Fraktionen im Gemeinderat öffentlich distanziert haben, der Aufträge der Gemeinde an seinen Schwager vergeben hat. Und so weiter und so fort.
Mit Verlaub, das sind keine Kleinigkeiten, ganz im Gegenteil, das sind Abrissarbeiten an den Fundamenten demokratischer Prinzipien.
Und wenn hier über „Schlechtreden“ geklagt wird: Wäre Herr Thaler, wie es für einen demokratieverständigen Menschen selbstverständlich gewesen wäre, nach Bekanntwerden seiner zahlreichen Verfehlungen zurückgetreten, würde es hierfür keinen Anlass mehr geben.
Die erneute Kandidatur von Herrn Thaler macht fassungslos. Ich hoffe, alle Bürger informieren sich gründlich vor der Wahl…
Ich verstehe das Problem mit dem Schwager einfach nicht, wenn er weiß, er macht einen guten Job, ist das doch vollkommen in Ordnung.
Hören sie auf, zu hyperventilieren, es ist alles halb so schlimm.
Herzlichen Glückwunsch, Herr (Noch-)Bürgermeister Thaler!
Mit der Entscheidung des Wahlausschusses ist ihm die lebenslange Pension (35 % seiner momentanen Bezüge) sicher, unabhängig davon, wie die Bürgermeisterwahl am 8. März ausgeht (siehe hierzu die Lesermail von Frau Saulewicz vom 6.1.26: https://echinger-zeitung.de/2026/01/06/lesermail-zum-artikel-mega-im-zweiten-versuch-4/).
Ach, was freue ich mich schon auf die Abgabe meiner nächsten Steuererklärung.
Über Deutschland lacht die Sonne, über Eching die ganze Welt.
Sehr geehrter Herr Langenstück,
darf ich Sie freundlich darauf hinweisen, dass der Vorwurf, Sebastian Thaler würde nur wegen der Pensionsansprüche ein weiteres Mal kandidieren, hinlänglich entkräftet ist?
Herr Thaler hat seine erste Amtszeit freiwillig verkürzt, um der Gemeinde Geld zu ersparen. Vielleicht rechnen Sie sich das alles noch einmal genauer durch, bevor Sie sich erneut dazu äußern.
Wiederholtes unreflektiertes Beharren auf falschen Tatsachen, um anderen zu schaden, schränkt die eigene Vertrauenswürdigkeit ein.
Ich habe mir die Ausschuss-Beschlüsse vor Ort angeschaut, aber die Behandlung des Vorgangs hat bei mir einen schalen Geschmack hinterlassen. Sah mir sehr konstruiert aus.
Ich hatte in meiner Antwort auf den Leserbrief von Herrn Wende zum Artikel bezüglich der Anfechtung der „Mega“-Liste deutlich gemacht, dass alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten wurden. Herr Torsten Wende antwortete mir, dass diese dennoch nicht eingehalten worden wären, auch wenn mir dies nicht gefalle. Ähnlich argumentierte Herr Josef Gerber in einer direkten Antwort an mich.
Die Liste „Mega“ wurde unter Abstimmung mit der Kommunalaufsicht im Landratsamt zur Wahl zugelassen.
Offensichtlich war meine Kenntnis der Kommunalgesetzgebung aber besser als diejenige der beiden Herren, die beide in ihren Schreiben den Eindruck erweckten, sie seien Experten auf diesem Gebiet. Der eine langjähriger ehemaliger Bürgermeister, der andere Mitbewerber um einen Posten im Gemeinderat.
Ich denke aber, gute Kenntnis des Kommunalrechts ist keine schlechte Eigenschaft, wenn man sich, so wie auch ich, zur Wahl für einen Posten im Gemeinderat stellt.
Also das finde ich Mega.
Ich freue mich auf die dritte Amtszeit mit Herrn Thaler. Fortschritt statt Stillstand!
Wir San mia.