Lesermail zum Artikel „‚Mega‘ ist zur Wahl zugelassen“

Zitat: „Die benötigten 180 Unterstützerunterschriften wurden deutlich übertroffen: Bürgermeister Thaler erhielt 310 gültige Unterschriften und die Gemeinderatsliste 264. Diese Anzahl hätte sogar in einer größeren Stadt mit bis zu 50.000 Einwohnern für die Zulassung gereicht.“

Herr Thaler sollte auch schildern, mit welchen, mitunter dubiosen Mitteln die 310 Unterschriften erreicht wurden: „Rein zufällig“ war unmittelbar nach dem Auftritt der Schäfflertanz-Truppe am Samstag, den 10.01.26, eine zweistündige Öffnungszeit zur Eintragung in Unterstützerlisten im Bürgerbüro im Rathaus von ihm angeordnet worden (siehe eching.de/site/assets/files/13324/bek_uber_die_eintragungsmoglichkeiten_in_unterstutzungslisten.pdf).

Ich erhielt die Info, dass „Mega“-Leute während des Schäffler-Auftritts gezielt ältere Mitbürger im Publikum ansprachen und diese dazu animierten, anschließend ins Rauthaus zu gehen und zu unterschreiben (siehe hierzu die Lesermail des Ehepaars Erb vom 17.01.26).

Allein schon diese Tatsache rechtfertigt es m. E., „Mega“ von der Bürgermeister- und Gemeinderatswahl auszuschließen.

Bitte nicht vergessen: Herr Thaler hatte den Schäffler-Auftritt in Eching sehr kurzfristig organisiert (und folglich wurde der Auftritt auch sehr kurzfristig auf der Gemeinde-Homepage angekündigt).

Zitat: „Thaler stellt klar: „Ich wurde in den letzten Wochen oft mit der Behauptung konfrontiert, dass ich mich nur aufgrund meines Pensionsanspruchs erneut zur Wahl stellen würde. Das ist falsch, denn ich habe bereits jetzt nach zwei Amtszeiten einen Versorgungsanspruch gemäß Art. 21 Abs. 2 Satz 2 KWBG, auch wenn ich dann nicht ganz 10 Jahre Dienst geleistet habe.“

Diese Behauptung ist nachweislich falsch: gesetze-bayern.de/Content/Document/BayGLKrWG-42.

Frau Saulewicz hatte in ihrer Lesermail vom 6.1.26 den Gesetzestext sehr anschaulich erklärt.

Fazit: Herr Thaler offenbart mit seiner aktuellen Stellungnahme, dass er sich, trotz über 9 Jahren Amtszeit als Erster Bürgermeister von Eching, im bayer. Beamtenrecht immer noch nicht hinreichend auskennt. Ohne seine „rechte Hand“, Frau Angelika Barth (Geschäftsleiterin unserer Gemeinde), würde Herr Thaler „baden gehen“.

Guido Langenstück

Ein Lesermail

  1. Sehr geehrte Herren und Damen der Thaler-Gegner-Fraktion!

    Wunderbar, dass Sie alle so fleißig Leserbriefe schreiben, obwohl Sie soviel zu tun haben und so beschäftigt sind. Hatte ich Sie doch gebeten, sich als Bürgermeisterkandidaten aufstellen zu lassen.

    Warum schreiben Sie nicht einfach mal etwas Neues und Positives? In Sachen Herrn Thaler wissen wir ja jetzt zur Genüge Bescheid und sollte es sich ändern, dann gerne wieder.

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