Lesermail zum Artikel „Gewerbe für die TU“

Hoffentlich siedelt sich im Gewerbegebiet in Dietersheim auch eine auf die Beseitigung von Korrosionsschäden spezialisierte Firma an.

Warum? Seit der Inbetriebnahme des neuen Garchinger Forschungsreaktors FRM-2, der ca. 1,5 km Luftlinie vom Ortsrand von Dietersheim entfernt seit 2004 betrieben wird, rostet das Reaktorbecken munter vor sich hin (der MM berichtete 2011 darüber: merkur.de/lokales/muenchen-lk/gruene-warnen-korrosionsschaeden-reaktor-garching-sieht-kein-risiko-1222064.html).

Seit fast 6 Jahren steht der Garchinger Forschungsreaktor ungenutzt in der Landschaft (gewisse Parallelen zum „Huberwirt“ lassen grüßen) und verschlingt Jahr für Jahr Millionen an Steuergeldern.

Zwar behauptet die TUM (Betreiber des FRM-2) jetzt, es gäbe Beschaffungsprobleme für einen sog. neuen Zentralkanal (siehe merkur.de/lokales/muenchen-lk/garching-forschungsreaktor-seit-fast-sechs-jahren-stillgelegt-wann-laeuft-der-reaktor-wieder-94120976.html), aber die wahren Gründe dürften in der falschen Materialauswahl beim Bau des Reaktorbeckens mit seinen zahlreichen Einbaukomponenten (alles aus Edelstahl) liegen.

Wie war das nochmal mit der „Exzellenz-Uni“ TUM und dem High-Tech-Standort Bayern?

Guido Langenstück

Lesermail verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert