Staatliche Mittel für Glasfaser

Ein interkommunaler Zusammenschluss von sechs Gemeinden im Landkreis Freising, darunter Eching, hat einen Bescheid zur „Förderung zur Unterstützung des Gigabitausbaus der Telekommunikationsnetze“ erhalten. Das Landratsamt spricht von einem „Meilenstein“.

Damit bekommen Allershausen, Eching, Hallbergmoos, Kirchdorf, Kranzberg und Langenbach eine nicht zurückzuzahlende Zuwendung von bis zu 12,1 Millionen Euro für den Glasfaserausbau, die bis Dezember 2031 abgerufen werden kann.

Der Bund beteiligt sich mit dieser Maximalsumme zu 50 Prozent an den einschlägigen Ausgaben, das Land Bayern schießt weitere 30 bis 40 Prozent zu. Der Echinger Eigenanteil reduziert sich damit auf rund 20 Prozent der Ausbaukosten.

Der 2021 etablierte Zusammenschluss der sechs Gemeinden hat sich bereits 2023 und 2024 um die Förderung beworben, war aber jeweils an fehlenden Bundesmitteln gescheitert. Mit der interkommunalen Zusammenarbeit sollten Planungs-Ressourcen gebündelt werden und man wollte durch die höhere Anzahl an Anschlüssen für Telekommunikationsunternehmen attraktiver werden.

Nun geht es schrittweise an die Umsetzung in den beteiligten Gemeinden. „Auch wenn wir in den letzten Jahren einen Großteil des Gemeindegebietes mit Breitband erschlossen haben, so gibt es immer noch ‘weiße Flecken‘ ohne schnelles Internet, die wir so schnell wie möglich schließen möchten“, betont Bürgermeister Sebastian Thaler.

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