Frau Doktor Hirschmann hatte sich neulich beschwert, dass ein Wahlplakat der FDP beschädigt wurde und dies ist auch absolut nicht in Ordnung.
Zur Zeit werden aber jeden Tage Wahlplakate der Liste „Mega“ zerstört bzw. von den Plakatständern entfernt. Die Menge der Zerstörungen deuten auf geplantes Handeln gegen „Mega“ hin. Die Wahlplakate der anderen zur Wahl stehenden Parteien und Listen sind übrigens nicht oder kaum betroffen.
Ich finde es beschämend, dass der Hass gegen „Mega“, der sich bisher nur in Leserbriefen geäußert hat, jetzt derartig in Taten gegen uns umschlägt. Taten folgen mal wieder Worten. Der politische Diskurs wird zerstört.
Das Beschädigen bzw. Entfernen von Wahlplakaten ist übrigens nicht nur ein völlig undemokratischer Akt unserer politischen Gegner, sondern ganz einfach eine Straftat, die wir ab sofort nicht mehr untätig dulden werden.
Ich kann nur an alle diejenigen, die sich daran beteiligen, appellieren, wieder zum normalen politischen Diskurs unter Demokraten zurückzukehren. Noch ist es nicht zu spät.
Wolfgang Müller
Sehr geehrter Herr Müller,
wenn Sie sich sicher sind, dass „Mega“-Wahlplakate bewusst beschädigt oder gar gestohlen wurden, kann ich Ihnen nur raten, entweder Überwachungskameras zu installieren oder Überwachunsposten nachts zu organisieren.
Wenn Sie dann handfeste Beweise für die Täterschaft haben, können Sie damit zur Polizei gehen und Strafanzeige stellen.
MfG
Guido Langenstück
Sehr geehrter Herr Müller,
Vandalismus ist zweifellos zu verurteilen, auch moralischer Vandalismus.
Allerdings sollte Empörung nicht selektiv sein. Wer öffentliche Maßstäbe anlegt, muss sie auch gegenüber politischen Verantwortungsträgern konsequent anwenden.
In Eching bestehen seit vielen Jahren erhebliche Diskussionen über die Amtsführung des wegen Untreue vorbestraften Bürgermeisters. Verschiedene bekannte Vorgänge haben Zweifel an Urteilsvermögen, Verantwortungsbewusstsein und Transparenz geweckt.
Gerade von einem Amtsträger, einem 1. Bürgermeister, darf die Öffentlichkeit besonders Integrität und Vorbildfunktion erwarten. Ein Bürgermeister sollte stets der erste Diener seiner Gemeinde sein, d. h. Gemeinwohl vor mein Wohl.
Vor diesem Hintergrund stellen sich für viele Bürger berechtigte Fragen:
– Welche Konsequenzen folgen aus umstrittenen Vorgängen im persönlichen und dienstlichen Bereich?
– Wie wird sichergestellt, dass finanzielle Angelegenheiten der Gemeinde vollständig und transparent aufgearbeitet werden? Bekanntlich verklagt die Gemeinde Eching den eigenen 1. Bürgermeister beim Verwaltungsgericht München. Dabei geht es um mehrere zehntausend Euro Steuergeld, die bis heute ihren Weg zurück in die Gemeindekasse nicht gefunden haben.
Wer Vertrauen beansprucht, muss auch bereit sein, sich kritischen Fragen offen zu stellen.
Herzliche Grüße – Torsten Wende
Servus Eching,
ich finde es nicht fair, dass hier mutwillig Plakate zerstört oder verunstaltet werden, egal welche Partei es betrifft. Jeder, der zur Wahl zugelassen ist, hat das Recht, Werbung zu machen.
Die Hassreden gegen Herrn Thaler sind beschämend. Akzeptiert die demokratische Wahl einfach und hört auf, euch wie in einer Diktatur zu benehmen.
Ihr müsst die Personen ja nicht wählen, bleibt fair und demokratisch. Wer die meisten Stimmen hat, hat das Recht, Eching zu führen, und wer dann noch dagegen schießt, akzeptiert die Mehrheit in einer Demokratie nicht.
Grüße
Markus
Hallo Herr Müller,
Ihre Behauptung, dass gezielt die „Mega“-Plakate zerstört werden, ist eine dreiste Verdrehung der Tatsachen. Ich habe mehrere „Mega“-Plakate gesehen, die der Wind zerstört hat (mit Zeugen).
Natürlich gibt es auch absichtliche Zerstörung von Plakaten, das betrifft aber alle Bewerber der Wahl, ebenso werden auch Plakate gestohlen bzw. entfernt.
Sie haben schon von ST gelernt, sich bzw. die „Mega“ als Opfer darzustellen.
Das muss dieses besondere politische Klima in Eching und seinen Ortsteilen sein, dass nur Plakate von einer bestimmten Wählergruppierung zerstört.
Während die Plakate eines für seine mit Bedacht formulierten Leserbriefe bekannten Kandidaten natürlich von politischen Extremisten zerstört werden.
Sehr geehrter Herr Müller,
Sie können gerne eine Anzeige gegen das Wetter bei der PI Neufahrn stellen.
Größtenteils handelt es sich nicht um vermeintliche Straftaten, sondern um das Zusammenspiel von Wind, schlecht befestigten Folien und Plakaten, die nur eingelegt sind. Damit hat nicht nur eine Partei oder Wahlvorschlag zu kämpfen, sondern alle.
Befremdlicher sind aber eher angeklebte Leuchtstreifen an Plakaten eines Wahlvorschlags, die das Licht von Autos reflektieren sollen, oder wenn Plakate von Parteien durch andere verschoben oder umgehängt werden.
Es gibt hier keine Opferrolle, auf die sich der Wahlvorschlag berufen kann. Der neue Gemeinderat sollte die kürzlich erlassene Verordnung dringend überarbeiten. Alle Parteien, Wahlvorschläge haben jüngst gezeigt, dass sie nicht unbedingt verständlich zu sein scheint.
Andreas Vierthaler