Nach dem Ende der Physiotherapie-Praxis im Keller des ASZ wird die Nutzung als Praxis aufgegeben. Die Räume werden umgebaut und dann für Schulungsräume und Bewegungsflächen verwendetr, die auch Vereine belegen können. Der Bauausschuss des Gemeinderats hat den Umbau einstimmig beschlossen.
Seit Oktober 2024 ist die dem einstigen ASZ-Konzept entstammende Praxis-Nutzung aufgegeben. Ein Nachmieter hat sich nicht gefunden, auch der so sehnlich erhoffte Kinderarzt ist noch nicht aufgetan. Die unattraktive Lage im Keller und die veraltete Ausstattung wären wohl keine Renner, bilanziert man im Rathaus.
Nun sollen diese Flächen als Mehrzweckräume genutzt werden. Vereine zeigten reges Interesse, heißt es aus der Gemeindeverwaltung. „Zur Steigerung der Attraktivität des Mehrgenerationenhauses, des Freizeitangebots der Gemeinde und der Vereine werden zusätzliche Räume dringend benötigt“, so die Erwartung.
Zur Umnutzung muss nun formal das Brandschutzkonzept angepasst werden. Im vorderen Praxisbereich werden einzelne Behandlungszimmer entfernt, um einen großen Mehrzweckraum mit Tageslicht zu schaffen. Dieser Raum soll dauerhaft an Vereine vermietet werden.
Der bisherige Gymnastikraum der Praxis wird Teil der ASZ-Räumlichkeiten und weiter vom Mehrgenerationenhaus genutzt, kann dabei freilich auch stundenweise vermietet werden. Erwartet werden Kosten von rund 160.000 Euro.