Lesermail zur Zerstörung von Wahlplakaten

Zitat: „Aber ich kann Ihnen versichern, das wird den demokratisch gesinnten Wähler nicht davon abhalten, für Eching zu votieren und für „Mega“ abzustimmen – ganz im Gegenteil.“

Sehr geehrter Herr Müller,

Ihren Schlagabtausch mit Herrn Gerber wg. den beschädigten „Mega“-Wahlplakaten verfolge ich mit Interesse.

Bei Ihrem letzten Satz begehen Sie m. E. aber einen Gedankenfehler: Alle Wählerinnen und Wähler, die am 8. März ins Wahllokal gehen oder ihre Stimme per Briefwahl abgeben, sind grundsätzlich demokratisch gesinnt und sich ihrer Verantwortung für die Gemeinde bewusst.
Einen kausalen Zusammenhang zwischen der Stimmabgabe „für Eching“ und „für Mega“ sehe ich nicht.

Sind die anderen Parteien, die Bewerber für das Bgm.-Amt und GR-Sitze ins Rennen schicken, etwa keine demokratischen Parteien?

Ich habe angesichts der am 22.12.25 erstmals durchgeführten, bekanntermaßen juristisch anfechtbaren und deshalb am 02.01.26 wiederholten „Mega“-Aufstellungsversammlung im „Lokitos“ in Dietersheim allerdings erhebliche Zweifel, ob die von Ihnen stark beworbene neue politische Gruppierung rund um (Noch-)Bürgermeister Sebastian Thaler überhaupt basisdemokratisch ist: Weder Thaler noch die GR-Kandidaten von „Mega“ hielten es für nötig, sich vor der jeweiligen Nominierung beim Publikum vorzustellen und eigene Gedanken vorzutragen, warum sie überhaupt für „Mega“ kandidieren und wie sie den Ort in den kommenden 6 Jahren gestalten wollen.

Das erwarte ich schon von der neuen politischen Gruppierung „Mega“, die für sich in Anspruch nimmt, miteinander Eching gestalten zu wollen.

Guido Langenstück

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