Lesermail zur Zerstörung von Wahlplakaten

Sehr geehrter Herr Hösl,

niemand wird wegen seiner Vergangenheit oder seiner Ausdrucksweise herabgesetzt. Darum geht es nicht.

Es geht um die Frage, welche Maßstäbe wir an öffentliche Ämter anlegen. Ein Bürgermeister trägt besondere Verantwortung für Vertrauen, Vorbildfunktion und den Umgang mit öffentlichen Mitteln.

Kritik an einem Amtsinhaber ist kein „Hetzen“, sondern Teil demokratischer Auseinandersetzung. Gerade, wer Transparenz und Integrität einfordert, handelt nicht gegen die Gemeinde, sondern im Interesse der Bürger.

Demokratisch gewählt zu sein, bedeutet nicht, von Kritik befreit zu sein. Besonders, wenn ein Amtsträger und Bürgermeister wegen Untreue vorbestraft ist und die eigene Gemeinde Eching ihn vor dem Verwaltungsgericht München auf Rückzahlung mehrerer zehntausend Euro verklagt.

Torsten Wende

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