‚Ermöglichen, nicht verwalten‘

Mit Besuchen bei lokalen Betrieben (im Bild mit Gemeinderatskandidatin Christine Handschuh-Sidorow) habe er den Fokus auf die Wirtschaft in Eching gelegt, berichtet CSU-Bürgermeisterkandidat Michael Steigerwald. Er fordere dabei „eine Politik, die anpackt und vor allem die Menschen stärkt, die täglich Verantwortung übernehmen, Unternehmer, Handwerker, Dienstleister und Landwirte“, so der Kandidat.

Das Motto müsse lauten: „Nicht verwalten, sondern ermöglichen“. Lokale Unternehmen, Landwirte und Dienstleister müssten wettbewerbsfähig bleiben. Die Gemeinde dürfe dabei „nicht zum Bremsklotz werden“. Zu lange Verfahren, zu viel Bürokratie und unklare Zuständigkeiten seien ein Standortnachteil.

Steigerwald schlägt daher im Rathaus einen festen Ansprechpartner für Gewerbe vor, „der das Unternehmen von der Anfrage bis zur Eröffnung begleitet“; weiterhin verbindliche Rückmeldefristen bei Anfragen aus der Wirtschaft und digitale Abläufe im Rathaus. „Wer investieren will, braucht Tempo und Verlässlichkeit, keine Warteschleifen“, so Steigerwald.

Bei Gewerbeflächen gelte für ihn: Bestehende Betriebe zuerst. Leerstände sollten aktiv genutzt und neue Ansiedlungen gezielt gesteuert werden. Gleichzeitig sollten Infrastruktur und Erreichbarkeit verbessert werden.

Der CSU-Bewerber setzt auf mehr lokale Energieerzeugung und pragmatische Projekte, die Betriebe wirklich entlasten. Die Landwirtschaft will er stärker einbinden durch fairen Dialog, regionale Wertschöpfung und Planungssicherheit.

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