‚Mega‘ fordert Reaktivierung des Mietspiegels

Die neue Wählergruppe „Mega“ fordert eine Verlängerung des qualifizierten Mietspiegels für die Gemeinde. Dieser Fortschreibung hat der Gemeinderat jüngst eine Absage erteilt. Dies sei „ein schwerer Fehler“ gewesen, heißt es in einer Mitteilung von „Mega“.

„Sowohl Mieter als auch Vermieter wünschen sich einen qualifizierten Mietspiegel“, betont Bürgermeister Sebastian Thaler, der im Gemeinderat die Fortschreibung empfohlen hatte. Mieterverein wie auch Haus- und Grundbesitzerverein als Interessenvertretungen beider Seiten hatten den Mietspiegel bei der Erstauflage begrüßt und ihn durch ihre Zustimmung überhaupt erst in Kraft gesetzt.

Ein Mietspiegel würde „einerseits die Mieter vor Mietwucher schützen“, argumentiert „Mega“, „andererseits aber auch den Vermietern eine Orientierung zur fairen Mietpreisgestaltung bieten“. Alle Parteien würden im Wahlkampf bezahlbaren Wohnraum fordern, wundert sich „Mega“, dazu passe die Ablehnung eines Mietspiegels nicht.

Das Bild zeigt (v. li.) Bürgermeister Sebastian Thaler mit den „Mega“-Gemeinderatskandidaten Marcel Wolf, Stefan Oberhuber und Melanie Hashem auf der Baustelle des kommunalen Wohnungsbaus in der Pommernstraße.

Ein Lesermail

  1. Eine wichtige Initiative, dieses Thema erneut aufzugreifen.

    Bei der Debatte um die Neuauflage des Echinger Mietspiegels haben leider nur die SPD-Fraktion und der Bürgermeister dafür gestimmt. Alle anderen Fraktionen waren dagegen, womit der Mietspiegel im Frühjahr 2027 ausläuft.

    Ich hoffe, dass sich im Gemeinderat eine Mehrheit pro Mietspiegel findet.

    Victor Weizenegger

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