Lesermail zum Artikel „Zufriedenheit und Dank“

Wie kommen Sie darauf, dass Herr Thaler von seinen 4 Gegenkandidaten gemobbt wurde? Ist es nicht deren gutes Recht, sich vom (wegen Untreue gegenüber der eigenen Gemeinde vorbestraften) Noch-Bürgermeister deutlich zu distanzieren?

Meines Wissens sind weder Herr Steigerwald noch Herr Gürtner noch Herr Weizenegger noch Herr Jacob durch illegale Handlungen, die strafrechtlich relevant sind, bis dato auffällig geworden. Das unterscheidet Thalers Gegenkandidaten von ihm.

Und ich erlaube mir, Sie zu zitieren: „Grundsätzlich würde ich behaupten, dass dieser Wahlkampf leider nicht wirklich viel mit Wahlkampf zu tun hatte. Selten wurde über eigene Ideen, Vorschläge oder Innovationen für Eching gesprochen, man hatte viel lieber versucht, die vergangenen Fehler des aktuellen Bürgermeisters auf die Agenda zu setzen.“

Diese Sätze lassen vermuten, dass Sie weder mit Thalers Gegenkandidaten an den Infoständen oder bei deren Wahlkampfveranstaltungen gesprochen haben noch bei der vom Echinger Forum initiierten Podiumsdiskussion (im Bürgerhaus) waren.

Ich zumindest hatte vor dem 8. März etliche Diskussionen mit Thalers allen 4 Gegenkandidaten geführt und habe mich bei der Podiumsdiskussion mit einer Frage an Herrn Thaler zum ehemaligen, seit über 6 Jahren leerstehenden Hotel „Huberwirt“ zu Wort gemeldet. Nach Herrn Thalers (für mich unbefriedigenden) Antwort haben sich auch seine 4 Gegenkandidaten zu Wort gemeldet.

Erhellend war, dass Herr Gürtner sagte, dass das von der Gemeinde beauftragte Gremium zur Konzeptfindung für den „Huberwirt“ seit 3 Jahren nicht mehr getagt hat. Wäre es nicht Aufgabe des Bürgermeisters gewesen, die Sache mit dem „Huberwirt“ voranzuschieben, damit nicht weitere Jahre ins Land gehen, wo der „Huberwirt“ ungenutzt leer steht und regelmäßig Unterhaltskosten verursacht?

Mein Resumee: Herr Thaler hatte seine Chance zur Weiterentwicklung des Ortszentrums bekommen, diese aber leider nicht genutzt. Nur die medienwirksame Einweihung des Trinkbrunnens auf dem Bürgerplatz ist mir zu wenig.

Jetzt muss sich halt Herr Steigerwald oder Herr Gürtner darum kümmern, dass es in Eching, insbesondere beim ehem. „Huberwirt“, bald vorangeht.

Seien Sie gewiss: Ich werde den Sieger der Bgm.-Stichwahl am kommenden Sonntag anschließend genauso kritisch begleiten, wie ich es bei Herrn Thaler praktiziert habe.

Guido Langenstück

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