Der Aussage von Herrn Weizenegger, „der Bürgermeisterwahlkampf war geprägt von einem hohen Maß an gegenseitigem Respekt und sogar Kollegialität“, kann ich nicht so ganz zustimmen. Mag ja sein, dass Sie vier (Christoph Gürtner, Eric Jacob, Michael Steigerwald und Victor Weizenegger) ein kollegiales Verhältnis gehabt haben, aber wenn man zu viert eine Stellungnahme abgibt gegen den fünften Kandidaten, würde ich das eher als „mobbing“ (getreu dem Motto „4 von 5 finden mobbing ok“) und nicht als „hohen Maß an gegenseitigem Respekt und Kollegialen Umgang“ im Wahlkampf bezeichnen.
Grundsätzlich würde ich behaupten, dass dieser Wahlkampf leider nicht wirklich viel mit Wahlkampf zu tun hatte. Selten wurde über eigene Ideen, Vorschläge oder Innovationen für Eching gesprochen, man hatte viel lieber versucht, die vergangenen Fehler des aktuellen Bürgermeisters auf die Agenda zu setzen.
Wie dem auch sei, ab Mai weht ein neuer Wind in Eching, mal schauen, welche Fehler da begangen werden und wie die Öffentlichkeit darauf reagieren wird.
Hannelore Wittmann
mit einem Lesermail von Guido Langenstück: Lesermail zum Artikel „Zufriedenheit und Dank“