Lesermail zum Artikel „‚Größere Schnittmenge‘ mit Steigerwald“

Frau Saulewicz hat Recht: Die CDU und die CSU betreiben permanent Grünen-Bashing (insbesondere der bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Dr. Markus Söder).

Kommunalpolitik hat aber nichts, maximal wenig mit Landes- oder Bundespolitik zu tun. Deshalb wäre es m. E. unfair, Herrn Steigerwald a priori für die mitunter unterirdischen Äußerungen von Markus Söder über die Grünen in Geiselhaft zu nehmen und den Orts-Grünen die Freiheit abzusprechen, nach sachorientierten Gesprächen mit beiden verbleibenden Bewerbern für das Bürgermeisteramt sich jetzt für Herrn Steigerwald zu positionieren.

Ich persönlich traue sowohl dem in die Stichwahl gekommenen Bgm.-Kandidaten Michael Steigerwald (CSU) als auch dessen Gegenkandidaten Christoph Gürtner (FW) eine sachorientierte, skandalfreie Leitung unserer Gemeinde für die kommenden sechs Jahre zu.

Und ich gehe davon aus, dass weder Steigerwald noch Gürtner irgendwelche Ressentiments gegenüber den Grünen haben. Schließlich haben beide eine gemeinsame Presseerklärung mit den aus dem Rennen geschiedenen Bgm.-Kandidaten Victor Weizenegger (SPD) und Eric Jacob (B.90/Die Grünen) unterschrieben.

Der Gemeinderat ist ein Kollegialorgan, in dem es um vernünftige Entscheidungen zum Wohle unserer Gemeinde geht und wo das jeweilige Parteibuch der Rätinnen und Räte sowie des Bürgermeisters nur eine untergeordnete Rolle spielen sollte.

Ich hoffe, dass wir uns auf diese Feststellung einigen können.

Guido Langenstück

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