Es ist ruhiger geworden in der Kommentarspalte der Echinger Zeitung. Das ist auf der einen Seite schön, denn man muss sich nicht mehr die Kritik einerseits und massive Fürsprache andererseits zu Gemüte führen. Es hatte teilweise ja schon groteske Züge angenommen.
Was wir aber bei all dem „Lärm“ nicht vergessen sollten, ist, dass diese Wahl wieder einmal eine Herkulesaufgabe für die Mitarbeiter:innen der Gemeinde war. Die Vorbereitung hat sicherlich Monate in Anspruch genommen, wie es der Nachgang wahrscheinlich auch wird, und der Wahlabend entwickelt sich doch meist zu einer Wahlnacht.
Für mich, der seit 18 Jahren als Wahlhelfer tätig ist, war der Abend angenehm kurz, wahrscheinlich einer der kürzesten bei einer Kommunalwahl. Unser Glück. Woran das lag?
An den unglaublich tollen, engagierten, freundlichen und super professionellen Mitarbeiter:innen, die unsere Wahlprotokolle entgegengenommen und weiterverarbeitet haben. Sie zeigen in meinen Augen genau das, was in der deutschen Bürokratie angeblich oft fehlt: Grandioses Engagement.
Mein Dank geht an alle, die daran beteiligt waren, dass diese Wahl für mich ein super positives Erlebnis war. Ich bin jederzeit wieder gerne dabei, wenn ich als Wahlhelfer die Gemeinde unterstützen kann.
Thomas Alf