Kinder und ihre Rechte

Auf „Kinderrechte vor Ort“ macht aktuell eine Ausstellung im Foyer des Rathauses aufmerksam. Die Fairtrade-Steuerungsgruppe hat die Ausstellung nach Eching geholt. Am Dienstag wurde sie eröffnet, zu sehen ist sie noch zu den Öffenungszeiten des Rathauses bis Ende April.

Entstanden ist die Ausstellung im Projekt „Kinderrechte vor Ort umsetzen – interkulturell, partizipativ, interaktiv“ des Münchner Vereins „Urbanes Wohnen“, das durch die „GlücksSpirale“ gefördert wurde. Ziel war es, Kinderrechte sichtbarer zu machen und die gesellschaftliche Teilhabe junger Menschen zu stärken.

Die künstlerische Umsetzung der Inhalte übernahmen angehende Erzieher des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums Freising. In ihren Arbeiten setzen sie sich intensiv mit den Rechten von Kindern auseinander und regen dazu an, verschiedene Perspektiven wahrzunehmen sowie den Dialog über Kinderrechte aktiv zu führen.

„Die Ausstellung macht deutlich, wie wichtig es ist, Kinderrechte nicht nur global zu betrachten, sondern auch im direkten Lebensumfeld ernst zu nehmen“, sagte bei der Eröffnung Meral Meindl, die bei „Urbanes Wohnen“ die Gesamtleitung des Projekts hatte.

Die Fairtrade-Bewegung initiierte die Ausstellung, weil sie zentrale Anliegen des Fairtrade-Gedankens aufgreife, die sich weltweit für faire Arbeitsbedingungen, gerechte Bezahlung sowie den Schutz von Kindern und die Verhinderung von Kinderarbeit einsetzt.

Bei der Eröffnung: (v. li.) Gertrud Wucherpfennig von der Fairtrade-Steuerungsgruppe, Meral Meindl, Ines Mannseicher, im Rathaus für „Fairtrade“ zuständig und Herbert Hahner von der Steuerungsgruppe.

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