Kein Investitionsgeld für den Sport

Weder für die geplanten neuen Tennisplätze des SCE noch für den beabsichtigen Kunstrasenplatz beim TSV noch für die im Bürgerhaushalt favorisierten „Soccer5“-Anlagen erhält die Gemeinde Geld aus dem aktuellen Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“.

Alle drei Anträge wurden abgelehnt, hieß es noch in der letzten Gemeinderatssitzung der alten Wahlperiode. Über die Zukunft der Projekte muss sich nun der neue Gemeinderat Gedanken machen.

Der Bundestagsabgeordnete Leon Eckert (Grüne) berichtete nun, dass von 14 Förderanträgen aus seinem Wahlkreis, also den Landkreisen Freising, Pfaffenhofen und Teilen des Landkreises Schrobenhausen, nur ein einziges Projekt gefördert werde; die Gemeinde Rohrbach erhält rund 788.765 Euro für den Ersatzneubau von Vereinsheim und Fußballplatz.

Damit seien knapp 800.000 Euro aus über 15 Millionen Euro angemeldetem Bedarf berücksichtigt worden. „Wenn nur jeder zwanzigste beantragte Euro bewilligt wird, zeigt das deutlich, dass wir ein strukturelles Problem haben“, rügte Eckert die Bundesregierung: „Mit solchen Sonderprogrammen allein werden wir den Investitionsstau nicht abbauen.“

Kommunen bräuchten keine punktuellen Hilfen, fordert er, „sondern eine verlässliche und dauerhafte finanzielle Ausstattung“. Nur so könnten sie ihre Aufgaben auch bei der Sportinfrastruktur erfüllen.

2 Lesermails

Lesermail verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert