Als neue Gemeinderatsreferentin für Soziales, Gleichstellung und Inklusion wurden im Gremium Lena Rehbach und Christine Handschuh-Sidorow vorgeschlagen, die nötige Abstimmung zwischen den Bewerberinnen endete 11:11. Damit wurde ein Losverfahren nötig.
Als „Glücksfee“ verständigte sich das Gremium auf Wolfgang Müller als ältesten Gemeinderat, der in dieser Rolle schon in der Konstituierenden Sitzung den neuen Bürgermeister vereidigt hatte. Als Müller gerade in den flugs vorbereiteten Lostopf greifen wollte, kam Gemeinderätin Peggy Spirk verspätet im Sitzungssaal an.
Bürgermeister Michael Steigerwald erklärte die Verlosung sofort für obsolet, denn mit Spirk war die Stimmenzahl nun ungerade, damit würde es ein entschiedenes Abtimmungsergebnis ergeben. Die neuerliche Abstimmung nun endete 12:11 für Rehbach.
Während Steigerwald flugs zum nächsten Tagesordnungspunkt weiter wollte, meldete Bernhard Wallner an, er „wage zu bezweifeln“, ob diese spontan nachgeschobene zweite Abstimmung korrekt sei. Immerhin war ein Abstimmungsergebnis festgestanden, das aufzuheben nicht begründet sei; jedenfalls nicht mit dem zufälligen Hereinschneien einer weiteren Rätin.
Steigerwald setzte eine kurze Auszeit zur Klärung der Regularien an, die – wenig übrraschend – Wallners Bedenken bestätigte. Also galt das 11:11 und der Lostopf wanderte wieder zu Müller, der dann Christine Handschuh-Sidorow als Referentin loste.