Die 2020 eingeführte Bestellung von Referenten im Gemeinderat für besondere Aufgaben wird auch in der neuen Amtsperiode wieder angewendet. Allerdings hat das Gremium diesmal – offenbar in internen Vorberatungen zur Geschäftsordnung – andere Referate geschaffen.
In der kommenden Mandatsperiode gibt es eine Referentin für Soziales, Gleichstellung und Inklusion, zu der Christine Handschuh-Sidorow bestellt wurde, einen Referenten für Jugend, nämlich Eric Jacob, und gleich zwei Referenten für Vereine und Sport, Julian Morgenroth und Claudia Steiger-Steininger.
Während Morgenroth, Steiger-Steininger und Jacob offenbar ebenfalls nach interner Absprache einstimmig durchgewunken wurden, gab es um das Sozialreferat eine kuriose Kampfabstimmung zwischen Handschuh-Sidorow und Lena Rehbach.
Gestartet worden war 2020 mit Referaten für Soziales, besetzt mit Herbert Hahner, Digitalisierung mit Axel Reiß, Feuerwehrwesen, zunächst Tobias Handschuh, dann Josef Riemensberger, sowie Mobilität, zunächst Leon Eckert, dann Angelika Pflügler. Das ebenfalls vorgesehene Referat für Vereine konnte personell nicht besetzt werden.
Mittlerweile gibt es im Rathaus hauptamtliche Stellen für Digitalisierung und Mobilität, so dass diese Referate offenbar deswegen entfielen. Das Feuerwehrwesen ist ohnehin im Rathaus hauptamtlich besetzt.
Die CSU hatte sich den Referaten gegenüber stets reserviert verhalten und kurz vor den Wahlen sogar ihre Abschaffung gefordert. In der neuen Periode nun hat die Fraktion den Passus in der Geschäftsordnung und die personelle Besetzung mitgetragen und sogar erstmals eine eigene Referentin benannt.