Lesermail zum Artikel „Halbe Milliarde für die A92“

Die Kostensteigerung ist enorm und in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht mehr vertretbar.

Bleibt die Frage der akuten Notwendigkeit oder ob es ein perspektivischer Ausbau ist, um z. B. einen Teil des Verkehrs von der A9 ableiten zu können, um hier weitere, deutlich teurere Ausbauarbeiten zu vermeiden. Müssen wir einen Tod sterben und welchen?

Die Preissteigerungen sind allerdings auch ein Resultat der deutschen Streit- und „dagegen“-Kultur sowie globaler Einflüsse (Kriege, politische Machtspielchen oder Trumpismus etc.).

Wenn man z. B. in Deutschland nicht in der Lage ist, den Nordzulauf für den Brennerbasistunnel zeitnah auf die Beine zu stellen, dann wird der Verkehr (für Güter und Personen) weiträumig andere Wege benötigen. Auch der hohe Zuzug in München und Umland fordert seinen Tribut der Infrastruktur.

Auch wenn ich kein Freund des Ausbaus bin, ist es mir etwas zu billig, auf einzelne Politiker draufzuhauen. Wir konnten es uns in der Vergangenheit leisten, „dagegen“ zu sein, und wir erlauben es uns, Notwendiges über Jahre zu verzögern. Jetzt zahlen wir dafür den Preis.

Andreas Vierthaler

Lesermail verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert