Eine rentable Nutzung des Huberwirts, für den viel Geld der Echinger Steuerzahler*innen hingeblättert wurde, kann ja nicht darin bestehen, als Ausstellungsfläche der Objekte örtlicher Künstler zu fungieren. Daher finde ich es nur recht und billig, dass Steigerwald mit dieser Entscheidung endlich die befremdliche Nutzung des Gebäudes und damit den gesellschaftlichen Diskurs beendet hat.
Vor der Generalsanierung des Gebäudes muss zunächst ein rentables Nutzungskonzept erarbeitet werden. Das braucht Zeit und seitens der Echinger Bürgerschaft auch Geduld. (Das, was Thaler sieben Jahre brach liegen ließ, kann von Steigerwald auch nicht im Haurucktempo gelöst werden.)
Ganz zu schweigen von der Summe, die für die Generalsanierung aufgebracht werden muss, und die Beschaffung der dafür notwendigen finanziellen Mittel. immerhin soll ja eine Lösung gefunden werden, die den Ansprüchen der Gemeinde und ihrer Bürgerschaft langfristig entspricht. Und das in einer Zeit lahmender Gewerbesteuereinnahmen der Kommune. Eine echte Herausforderung für Bürgermeister, Gemeinde und Wirtschaftsförderung.
Mein Tipp für das KulturForum: Vielleicht könnte man jedoch auch die bereits reichlich vorhandenen Stelen mit den Werken örtlicher Künstler bestücken und aufwerten, was aus Platzgründen sicherlich rentabler und billiger für die Gemeinde wäre.
Ingrid Brandstetter
mit einem Lesermail von Thomas Alf: Lesermail zum Artikel „Galerie Huberwirt wird entfernt“