Lesermail zum Artikel „Gemeinschaft im öffentlichen Raum“

Gern.

Dass die Bretterbude eine „Nutzung” des öffentlichen Raums ist, fechte ich gar nicht an. Nur sieht man, wohin diese Nutzung führt: Die Bude schafft Probleme, für die Probleme braucht es ein Seminar, für das Seminar eine Referentin samt Argumentationstraining. Für eine Hütte voller Gerümpel auf einem Parkplatz vor einem geschlossenen Wirtshaus.

Absurder geht es kaum. Ein Ortskern wird durch ein offenes Wirtshaus belebt – nicht durch eine Bude, die mehr Betreuung braucht, als sie Nutzen stiftet.

Anton Moll

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