Lesermail zum Artikel „Gemeinschaft im öffentlichen Raum“

Vielen Dank.

Das mit dem Wirt habe ich angesprochen. Damit er eine Konzession erhält, muss er sehr viel Geld investieren – wenn es sein „Handwerk“ ist. Wenn die Gemeinde raus bleibt, dann passiert nichts, das haben wir am Bürgerhaus gesehen.

Das war von Sagermanns gut bewirtschaftet, durfte dann aber nach dem Umbau nicht wieder bewirtschaftet werden. Es hat sich kein Wirt gefunden, der bereit ist, zu investieren. Die Gemeinde zahlt, der Wirt kommt – Gavesi. Das schien wenig erfolgreich aus verschiedenen Gründen. Hoffen wir, dass der neue Wirt mit der Gastwirtschaft erfolgreicher ist und besser angenommen wird.

Die Tauschhütte. Ich verstehe Ihr Argument. Ich kann mir vorstellen, dass die Idee, die Tauschhütte in den Ortskern zu stellen, verschiedene Hintergründe hat.

Zum einen wird ein wenig davon abgelenkt, dass ein leerstehendes Haus (Huberwirt) das Bild prägt. So sind wenigstens ein paar Autos und Menschen am Platz, das sieht wenigstens etwas belebter aus.

Zum anderen ist die Idee wohl, dass die meisten Menschen eher im Ortskern unterwegs sind, als am Wertstoffhof. Ich kann mir vorstellen, dass Sie dort auch schon etwas abgeliefert haben und als Fußgänger oder Radfahrer ist das eher uninteressant, dort hin zu gehen. Auch ist der Wertstoffhof nicht rund um die Uhr erreichbar.

Ich finde es auch sehr schade, dass die Hütte in einem … eher nicht optimalen Zustand ist. Auf der anderen Seite freue ich mich, dass die Dinge, die ich dort schon eingestellt habe (alle brauchbar und in gutem Zustand), eben nicht auf dem Müll gelandet sind, sondern (hoffentlich) einen neuen Besitzer gefunden haben, die sich über die Dinge freut.

Und die Veranstaltung von der VHS… Wer sie nicht mag, der nimmt einfach nicht teil. Leben und leben lassen, find ich hier den richtigen Ansatz.

Thomas Alf

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