Zapfenstreich für die „Brass Wiesn“

Die „Brass Wiesn“ vom 30. Juli bis zum 2. August wird die letzte in Eching sein. Vor der zwölften „Wiesn“ hat Veranstalter „Sonnenrot“ angekündigt, die „Brass Wiesn“ ab 2027 an anderer Stelle auszurichten.

Der erst 2025 unterzeichnete Vertrag für weitere fünf Jahre am 2013 erschlossenen Standort im Freizeitgelände ist damit offenbar Makulatur. In der Stellungnahme von „Sonnenrot“ hieß es, angesichts der dramatisch gestiegenen Allgemeinkosten für eine derartige Veranstaltung sei Eching nicht mehr konkurrenzfähig gewesen, da man dort auch noch Jahr für Jahr die komplette Infrastruktur finanzieren habe müssen.

Die „Brass Wiesn“ werde daher an anderem Standort weitergehen; wo, das ist noch geheime Kommandosache.

Die Gemeinde versandte am Tag nach der Mitteilung eine Stellungnahme, in der sie die Entscheidung „mit großem Bedauern zur Kenntnis nimmt“. Das Festival habe „ein weites Einzugsgebiet“ gehabt und sei „für Eching und die gesamte Region ein Gewinn“ gewesen.

Eching hätte „nicht die Infrastruktur bereitstellen können, die der Veranstalter am neuen Standort vorfindet“, räumt die Gemeinde ein. Zur vorzeitigen Vertragskündigung aüßerte sich das Rathaus nicht.

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