Lesermail zu Artikeln „Bequemer in den See 2 u. 3“

Dankeschön für das Nachhaken. Das nenne ich Bürgernähe!

Die Begründung ist fachlich nachvollziehbar, erklärt jedoch nicht den teilweisen Einsatz dieses Belags auch auf den ebenen Wegen im Freizeitgelände. Dort konnte man gut beobachten, wie Fahrradfahrer auf die angrenzenden Wiesen ausgewichen sind.

Ich bin zwar kein Hundehalter, gehe aber davon aus, dass auch Hunde einen groben und scharfkantigen Belag eher meiden. Für Kinderwagen, Fahrräder und Menschen mit eingeschränkter Mobilität scheint dieser Belag ebenfalls weniger komfortabel zu sein.

Über Jahrzehnte wurde hier feiner Kies verwendet, wie ich ihn auch aus der Hubergasse kenne. Umso überraschender ist die Umstellung auf einen deutlich gröberen und kantigeren Kiesbelag.

Aus meiner Sicht wäre eine wassergebundene Wegedecke die beste Lösung, da sie sowohl eine natürliche Optik als auch eine gute Begeh- und Befahrbarkeit bietet.

Ich hoffe, dass die Gelegenheit genutzt wird, das Gelände nach der letzten Brass Wiesn hochwertig wiederherzustellen, zumal es im Folgejahr nicht erneut durch die Veranstaltung beansprucht werden wird.

Martin Binder

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