Lesermail zum Artikel „Galerie Huberwirt wird entfernt“

Herr Steigerwald war weder als Mitglied des Gemeinderats am Kauf des Huberwirts beteiligt, noch ist die Idee „auf seinem Mist gewachsen“. Leider muß er sich mit den Hinterlassenschaften und Versäumnissen seines Amtsvorgängers auseinandersetzen, um die finanziell schwierige Lage der Gemeinde langfristig zu entschärfen.

Dazu bedarf es eines tragfähigen und rentablen Nutzungskonzepts. Obwohl seit seinem Amtsantritt erst 4 Monate verstrichen sind, hat er bereits realisiert, dass hier ein Handlungsbedarf besteht, der seinem Amtsvorgänger während seiner langjährigen Zeit als Bürgermeister wohl verborgen geblieben ist.

Ich finde es ermutigend, dass unser jetziger Bürgermeister den Tatsachen und damit dem Huberwirt ins Auge blickt, anstatt dem Beispiel seines Vorgängers zu folgen und den Kopf in den Sand zu stecken. Verdient es nicht unser aller Respekt, dass Herrn Steigerwald das Gemeinwohl der Echinger Bürgerschaft wichtiger ist als die Partikularinteressen der zufällig hier lebenden Künstler?

Flankiert durch ein rentables Nutzungskonzept, könnte sich für die vor Ort schaffenden Künstler nicht nur eine Werbemöglichkeit, sondern sogar eine interessante Ausstellungsperspektive ergeben.

Ingrid Brandstetter

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