Nachhaltiger Schulweg

580 Kinder aus den zwei Grundschulen haben am Schulwegwettbewerb 2026 teilgenommen, einer Aktion zur Förderung nachhaltiger und sicherer Schulwege. Ziel ist es, Kinder spielerisch für eine umweltfreundliche und gesunde Mobilität zu sensibilisieren – zu Fuß, mit dem Roller, dem Fahrrad oder mit dem Bus.

Ein besonderer Fokus liegt dabei auch auf dem Rückgang von sogenannten „Elterntaxis“, um Verkehrschaos und gefährliche Situationen vor den Schulen zu vermeiden und die Eigenständigkeit der Kinder zu fördern.

Als Gewinnerklasse wurde die Klasse 4d der Grund- und Mittelschule mit Klassenlehrerin Werning ausgezeichnet. Die Kinder haben es geschafft, nahezu täglich klimaneutral zur Schule zu kommen. In der Bilanz stehen 284 klimaneutrale Schulwege, also durchschnittlich 14,95 Schulwege pro Kind. Die Klasse gestaltete auch das „Regenbogenfahrrad“ vor dem Rathaus sowie das „Raketenfahrrad“ an der Bushaltestelle der Grund- und Mittelschule.

Bei der Siegerehrung im Rathaus (Bild ob.) durften die Kinder im Sitzungssaal „tagen“, dort wo sonst die
Gemeinderatssitzungen stattfinden. Bürgermeister Michael Steigerwald würdigte die Gemeinschaftsleistung aller Kinder.

An der Grundschule an der Nelkenstraße wurden von David Rehbach, dem Moblitätsbeauftragten der Gemeinde, die Klassen 1b und 3a als Gewinner ihrer Schule ausgezeichnet (Bild unt.). Beide Klassen haben es geschafft, an durchschnittlich 14,35 der 15 Tage klimaneutral zur Schule zu kommen.

In der Aula der Grundschule wurden die Plakate zum Schulwegwettbewerb ausgestellt. Als Belohnung erhielten die Klassen beider Schulen jeweils eine Siegerurkunde sowie einen Eisgutschein für die Eisdiele Vaniglia.

Der Schulwegwettbewerb wurde zum vierten Mal in den Kommunen der NordAllianz durchgeführt. 2025 erhielt die Aktion den Verkehrssicherheitspreis der Versicherungskammer-Stiftung und der Landesverkehrswacht Bayern.

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