Lesermail zur Klimapartnerschaft mit Urubamba

Einer der Aussagen stimme ich total zu: „Partnerschaft bedeutet gegenseitiges Lernen“. Warum dieser Austausch unbedingt mit einer in Peru gelegenen Gemeinde stattfinden muss, erschließt sich mir bisher leider nicht.

Es stellt sich jedoch die berechtigte Frage, ob der Gemeinderat einer Erweiterung der Städtepartnerschaft mit Urubamba um eine Klimapartnerschaft überhaupt zugestimmt hat. Diese Entscheidung gehört sicher nicht zum laufenden Geschäftsbetrieb der Kommune. Daher ist es nur legitim, wenn die Fraktion der Freien Wähler zu diesem Thema wenigstens einmal Stellung bezieht.

Wie heißt es denn so schön: Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute ist so nah? Um die zur Nordallianz gehörenden Städte bzw. Gemeinden zu erreichen, brauchen wir bloß über den Tellerrand der Gemeinde Eching hinaus zu blicken und hinzufahren.

Das können wir sogar in Abhängigkeit von unserer individuellen Kondition mit dem Fahrrad schaffen, ohne einen stundenlangen Flug in Kauf nehmen zu müssen – von den Kosten ganz zu schweigen. Wo wohl der Klimaabdruck umweltfreundlicher ausfällt? Ganz zu schweigen von der dafür erforderlichen Zeit, die dafür aufgewendet werden muss. Wozu gibt es denn Videokonferenzsysteme?

Ingrid Brandstetter

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