Lesermail zum Artikel „Tauschhütte 2.0“

zum Lesermail von Anton Moll

Sie haben vollkommen recht, 300 Stimmen sind in Eching keine Mehrheit. Das hat allerdings auch nie jemand behauptet. Im Artikel heißt es, „die Idee, mehr Kreislaufwirtschaft in Eching auch ohne digitale Plattformen zu ermöglichen, habe deutlichen Anklang gefunden, erinnert Gemeinderat Eric Jacob; 300 Echinger hätten Unterschriften für den Erhalt der Tauschhütte abgegeben.“

Weiter haben „nahezu alle politischen Gruppierungen inclusive Bürgermeister betont, die ursprüngliche Idee für gut und richtig zu halten“. Und weiter sind die Grünen auch produktiv und proaktiv und organisieren einen Austausch im ASZ. Leider habe ich eine ähnliche Positivität bisher in keinem Ihrer Leserbriefe finden können – korrigieren Sie mich bitte.

Und, um der ganzen Wokeness noch die Krone aufzusetzen, kommt ein Fachmann, der Vorsitzende des Moosburger Gebrauchtwarenkaufhauses, zur Unterstützung. (Achtung, dieser Satz enthält Ironie!)

Ich verstehe Ihre Vorbehalte nicht, Ihren persönlichen Verlust, Ihr Problem damit, dass jemand die Gegenwart und Zukunft, das Zusammenleben der Menschen mit der Natur, den Schritt in die Zukunft verbessern möchte.

Wir können doch nicht noch immer so tun, als ob alles wunderbar schön ist, das ist es nicht (hier sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ich vor allem das Klima und die Folgen meine und nicht im geringsten Zuwanderung oder ähnliche rechte Narrative).

Es wäre vielleicht eine gute Idee, einen Austausch zu organisieren, ein persönliches Treffen, bei dem man sich darüber austauschen kann, vielleicht kann ich dann Ihre Ansichten besser verstehen. Wenn Sie möchten, dann geben Sie Bescheid, dann stellen wir etwas auf die Beine.

Thomas Alf

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