Zitat: „Im Kontext des für November anstehenden Gegenbesuchs in Peru war die Echinger Delegation aufgrund der außergewöhnlichen Zusammenarbeit zu einer internationalen Fachkonferenz in Sao Paulo in Brasilien eingeladen.“
Das würde bedeuten, dass mehrere Leute aus Eching am Münchner Flughafen in den Flieger nach Sao Paulo (wahrscheinlich mit Umsteigen in Frankfurt) steigen müssten, um an der internationalen Klimakonferenz teilnehmen zu können.
Das wiederum bedeutet, dass diese Leute einen aktiven Beitrag zur globalen Erderwärmung beitragen würden. Und es würde bedeuten, dass die Gemeindekasse mit den Reisekosten belastet würde (zur Erinnerung: https://echinger-zeitung.de/2026/07/28/rathaus-meldet-angespannte-haushaltslage/ ).
Da verstehe ich beim besten Willen nicht, warum ausgerechnet Eric Jacob (B.90/Die Grünen) sich über den mehrheitlichen Gemeinderatsbeschluss, dieses Projekt auslaufen zu lassen, beschwert.
Jacob als bekanntlich Medien- und Internet-affines Gemeinderatsmitglied hätte ja den Antrag einbringen können, zukünftig mittels Videokonferenz (z. B. „Zoom“) mit den Partnern in Urubamba (Peru) weiterhin Kontakt halten zu können, damit die Partnerschaft weiterhin existiert.
Jedenfalls sind ein paar Computer wesentlich weniger klimaschädlich als ein Hin- und Rückflug mit einem Verkehrsflugzeug quer über den Atlantik.
Guido Langenstück