Lesermail zur Stellungnahme der Grünen zu „Adios, Klimapartnerschaft“

1. In diesem Zusammenhang kann meines Erachtens nicht von einer „knappen Mehrheit“ gesprochen werden. Eine knappe Mehrheit wäre beispielsweise ein Abstimmungsergebnis von 7:6 Stimmen.

2. Möglicherweise sind es – wie bereits an anderer Stelle angemerkt wurde – gerade diese Art von Projekten und der zu wenig verantwortungsvolle Umgang mit Steuergeldern, die dazu beigetragen haben, dass in Eching konservativ gewählt wurde.

3. Steuergeld bleibt Steuergeld – unabhängig davon, ob es aus der Gemeindekasse oder aus Bundesmitteln stammt.

Akzeptieren Sie bitte eine demokratisch getroffene Entscheidung. Wenn Sie mit dieser Entscheidung nicht einverstanden sind, steht es Ihnen – wie Herr Gerber bereits treffend angemerkt hat – selbstverständlich frei, entsprechende Vereine oder Initiativen zu gründen und auf diesem Wege für Ihre Anliegen einzutreten.

Das wäre aus meiner Sicht eine konstruktive Möglichkeit, sich politisch und gesellschaftlich einzubringen, anstatt Entscheidungen des Gemeinderats grundsätzlich infrage zu stellen oder wiederholt anzuzweifeln. Schließlich handelt es sich hierbei um „unsere Demokratie“.

Martina Seidl

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